
NZZ Akzent
Gut informiert in rund 15 Minuten. NZZ-Korrespondenten und Redaktoren erzählen, was sie bewegt: Täglich ein Stück Welt, fundiert analysiert und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis samstags. Und wenn du dich schnell, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen informieren möchtest, dann mach das mit unserem täglichen Newsletter, dem NZZ Briefing.
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El Niño kommt – stärker als je zuvor?
Das Wetterphänomen El Niño kehrt in diesem Jahr zurück und könnte nach aktuellen Prognosen außergewöhnlich stark ausfallen. Schon jetzt erwärmt sich der Pazifik vor Peru drastisch, mit spürbaren Folgen für Meerestiere und Menschen vor Ort. Doch welche weltweiten Auswirkungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten?
Wissenschaftsredaktor Sven Titz erklärt die Ursachen von El Niño, drohende Dürre

Angst vor Trump? Warum Europa sein Gold nach Hause holt
Die Aktion der niederländischen Notenbank hat international viel Aufsehen erregt. Über Monate hat sie insgesamt 78 Tonnen Gold aus den USA abgezogen und nach London verlegt. Und die Niederlande sind damit kein Einzelfall. Immer mehr Notenbanken ziehen ihre Goldreserven aus den USA ab. Eine reine Vorsichtsmassnahme für Finanzkrisen, oder bröckelt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der USA?
Gast:

Helden statt Opfer: So berichtet China über die Flutkatastrophe im Himalaja
Wer in diesen Tagen chinesisches Staatsfernsehen schaut, der erlebt wahre Helden. Menschen, die sich durch den chinesischen Teil des Katastrophengebiets kämpfen, um nach Opfern der Sturzflut zu suchen. In der Reportage des Senders CCTV sieht man, wie Rettungskräfte sich den Weg in ein abgeschnittenes Dorf erkämpfen. In orangen Leuchtanzügen klettern sie durch Geröll, erkunden die Gegend mit Drohne

Nach Ceuta: Warum Marokkos Jugend unbedingt weg will
Je nach Umfrage wollen bis zu 70% der jungen Marokkaner ihr Land verlassen. Einer von ihnen ist Karim, der gerne nach Deutschland will, um dort zu arbeiten. Um sich diesen Traum zu ermöglichen, lernt er seit einigen Jahren Deutsch in einer Schule in Casablanca. Er will legal in die EU auswandern. Für ihn kam es Ende Juli nicht in Frage, wie über 70.000 andere den Weg über die spanische Exklave Ceu

Die AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt: Ist das der Anfang vom Ende für Kanzler Merz?
Sven Schulze, amtierender Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, wirkt sehr geknickt, als er am Abend vor seine Parteikollegen tritt. Kein Wunder, schliesslich hat seine Partei bei der Wahl am Sonntag die Hälfte ihrer Wählerstimmen verloren. Dennoch ist es ihm wichtig, in seiner Rede dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zu gratulieren; mit dem Vorwort: «Wir leben in eine

«Das Leben im Libanon ist schizophren» – Nahost-Korrespondent Daniel Böhm
Als Korrespondent für die NZZ berichtet Daniel Böhm über die arabischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Es ist eine Region im Krisenmodus, die komplexer nicht sein könnte. Obwohl er etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Lesen verbringe, sagt Böhm: «Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte den Nahen Osten verstanden.»
Das sei nur schon im Libanon der Fall, ein Land etwa ein Viertel so g

Alkoholverbot? Wie Syrien trockengelegt wird
In Syrien gibt es unter der neuen islamistischen Regierung von Ahmed al-Sharah offiziell kein Alkoholverbot. Trotzdem hat Gladees Moussa bereits aufgegeben. Die junge Christin führt mit ihren Eltern eine kleine Bar und verkauft dort seit einigen Wochen keinen Alkohol mehr. Es sei zu teuer. Vor allem aber habe sie Angst, Islamisten könnten ihre Bar stürmen.
Der NZZ-Korrespondent Rewert Hoffer ist

Schüsse auf Technoparty in Aarau: Was über Tat und Täter bekannt ist
Nach dem Amoklauf bei einem Technofestival in Aarau hat die Polizei nun zwar den mutmasslichen Täter gefasst. Doch der - ein 43 Jahre alter Schweizer - gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Tatwaffen besass er legal, trotz psychischer Probleme. Von einem Motiv für seine Tat ist bislang nichts bekannt. Nach der Tat, wegen der eine Frau aus Italien starb und sechs weitere verletzt wurde, gerät nun das

Nach 9/11: Die vergessenen Veteranen der USA
25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September kämpfen Hunderttausende US-Veteranen noch immer mit den Folgen der Kriege in Afghanistan und im Irak. Viele leiden unter schweren physischen und psychischen Wunden, während staatliche Hilfe oft ausbleibt.
US-Korrespondent Andreas Scheiner berichtet von seinen Begegnungen mit ehemaligen Soldaten. Sergeant Earl Lundy überlebte knapp einen Bombenanschla

Wundermittel Abnehmpille? Was sie kann und was nicht
Nach Abnehmspritzen sind in Europa jetzt auch Abnehmpillen auf Rezept erhältlich, in Deutschland etwa seit dem 1. September. NZZ-Wissenschaftsredaktorin Stephanie Lahrtz sagt, die Tabletten seien zwar kein Gamechanger im Kampf gegen Kilos. Aber ihr Potenzial sei riesig. So gebe es zum Beispiel erste positive Erkenntnisse bei der Bekämpfung von Süchten, aber auch bei der Eindämmung von Entzündungen

Ebola-Epidemie: Dr. Kalanzi kämpft an der Grenze Ugandas
Im Kongo wütet eine rasant wachsende Ebola-Epidemie mit tausenden Infizierten und zahlreichen Todesopfern. Um ein Übergreifen des tödlichen Virus auf das benachbarte Uganda zu verhindern, führt Dr. Apollo Kalanzi vom ugandischen Gesundheitsministerium strenge Kontrollen in grenznahen Krankenhäusern durch. Afrika-Korrespondent Samuel Misteli hat den Arzt vor Ort begleitet und berichtet von den enor

Meta und der Milliarden-Vergleich: Wird Social Media jetzt sicherer?
Ein US-Prozess gegen Meta endet überraschend schnell mit einem Milliarden-Vergleich. 29 US-Gliedstaaten klagten gegen den Tech-Konzern, weil Plattformen wie Instagram gezielt jugendliche Nutzer süchtig machen sollen. Der ehemalige Insider und Whistleblower Arturo Béjar konnte vor Gericht beweisen, dass die Unternehmensführung um Mark Zuckerberg konkrete Warnungen vor Risiken für Minderjährige jahr

Blechlawine am Brenner: der Tiroler Widerstand gegen den Verkehr
Millionen Fahrzeuge und endlose Staus: Die Brennerautobahn ist für viele ein Symbol für den immer näher rückenden Urlaub. Für die Menschen in Tirol ist sie jedoch eine tägliche Belastung. Ende Mai blockierten darum Tausende die vielleicht wichtigste Nord-Süd-Route Europas. Der Brennerbasistunnel soll für die Bevölkerung zwar Abhilfe schaffen, lässt aber auf sich warten.
NZZ-Korrespondentin Meret

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund, der beste Verkäufer der AfD
Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund tourt mit enormem Publikumszuspruch durch Sachsen-Anhalt und erzielt in den Umfragen Werte von über 40 Prozent. Mit seiner Strategie aus starker Social-Media-Präsenz, entwaffnender Freundlichkeit und einem gezielten Gute-Laune-Wahlkampf hebt er sich vom bisherigen Erscheinungsbild seiner Partei ab.
In dieser Folge von «NZZ Akzent» erklärt die Deutschland-Red

Ukraine: In Odessa wird der wichtigste Kampf gefochten
In Odessa herrscht scheinbar Idylle: Tagsüber flanieren Menschen an der Promenade, geniessen die Sonne und trinken Kaffee am Schwarzen Meer. Nachts aber heulen die Sirenen und russische Drohnen fliegen Angriffe. Hier wird Ukraines wichtigster Kampf gefochten.
Reporter Jonas Roth hat die ukrainische Hafenstadt Odessa besucht. Er erklärt, warum Odessa die wirtschaftliche Lebensader des Landes ist u

Laufen bis zum Umfallen: Ultramarathons boomen
Ultramarathons boomen auf Social Media. Erst Mitte August hat der Last Soul Ultra für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt. Das extreme Format der Backyard Ultras zieht auf den Strassen und vor allem in den Livestreams ein Millionenpublikum an. Doch warum laufen Menschen tagelang ohne echte Pause?
Athleten wie der Schweizer Pierre Biege gehen physisch und mental ans absolute Limit. Während es für ei

USA-Korrespondent Christian Weisflog: «Hollywood hätte es sich nicht besser ausdenken können»
In dieser Samstagsfolge blickt der langjährige NZZ-Journalist Christian Weisflog auf viereinhalb bewegte Jahre als politischer US-Korrespondent in Washington zurück. Es war eine filmreife Zeit voller historischer Wendepunkte: vom Sturm auf das Kapitol über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bis hin zum spektakulären Comeback von Donald Trump. Im Gespräch mit Simon Schaffer erzählt er, wi

ADHS oder nicht? Wenn Praktikanten allein entscheiden
Immer mehr Erwachsene lassen sich auf ADHS abklären. Doch wie gründlich sind diese Abklärungen wirklich? Eine Recherche der NZZ am Sonntag deckt auf, dass an der Basler Universitätsklinik während Jahren Praktikanten mit dem Prozess beauftragt waren. Sie mussten die Abklärungen weitgehend alleine durchgeführen und Diagnosen stellen.
Das Problem: Standardisierte Fragebögen lassen viel Interpretati

Wildberries: Warum die Ukraine das russische Amazon angreift
Die Online-Plattform _Wildberries_ soll für rund zehn Prozent des gesamten russischen Einzelhandels verantwortlich sein; nicht nur im Internet. Russische Soldaten kaufen dort sogar Teile ihrer Ausrüstung. Deswegen hat das ukrainische Militär mit Drohnen zuletzt mehr als 20 Mal Lager der Firma angegriffen. Am vergangenen Wochenende etwa ging sogar das grösste Lager der Firma in Koledino südlich von

Die Huthi greifen wieder an: Was bedeutet das für den Jemen?
Der Konflikt in der Golfregion spitzt sich weiter zu. Seit einigen Tagen ist es vor allem die Huthi-Miliz in Jemen, die von sich reden macht: Die Islamisten haben eine grosse Ölraffinerie in Saudiarabien angegriffen, und auch im Roten Meer kommt es immer wieder zu Angriffen auf Schiffe, die Erdöl aus Saudiarabien transportieren. Bei einem Angriff letzte Woche sind erstmals Crewmitglieder eines Car

Türkei: Kann die neue Partei Yeni Erdogan gefährlich werden?
Özgür Özel hat eine Entscheidung getroffen, die das Potenzial hat, die gesamte politische Landschaft der Türkei umzukrempeln. Es ist Ende Juli, als der Oppositionspolitiker im Parlament in Ankara ans Mikrofon tritt und verkündet, er werde aus der CHP austreten und die Partei «Yeni» gründen. Er verfolgt damit ein klares Ziel: die Opposition neu aufzustellen und Erdogan an der Spitze des Landes abzu

Europas Tierexporte: Das Millionengeschäft mit lebender Fracht
Jedes Jahr verlassen Millionen lebende Tiere Europa in Richtung Nordafrika und Naher Osten. Von vollgestopften spanischen Mastbetrieben über den Hafen von Cartagena fahren die Tiere in einem baufälligen Frachter übers Mittelmehr nach Afrika, wo sie unter widrigsten Umständen geschlachtet werden. Es ist ein Markt, von dem praktisch niemand etwas weiss. Und den es eigentlich nicht geben müsste.
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Vom sozialen Ritual zur hippen Dose: Wer profitiert vom Mate-Trend?
Ob im Supermarkt oder im Club: Mate ist in Europa ein Megatrend geworden. Doch das süsse, kohlensäurehaltige Getränk aus der Dose hat in vielerlei Hinsicht nicht mehr viel mit der ursprünglichen Version zu tun: In Südamerika wird Mate-Tee traditionell in einer Calabasa zubereitet. Diese wird auch gern unter Familien und Freunden geteilt - es ist ein soziales Ritual.
Aber wie hat es Mate bis in die

Nicht mehr als 5000: Weil Wasser fehlt, will ein Walliser Dorf nicht wachsen
Wasser ist ein grosses Thema in der kleinen Gemeinde Grimisuat im Schweizer Kanton Wallis. Das merkt "NZZ am Sonntag"-Reporterin Gina Bachmann bei ihrem Besuch schnell. Vor allem fehlendes Wasser ist ein Thema. Denn die Gemeinde hat keine eigene Wasserquelle und keine Grundwasserversorgung. Egal ob Trinkwasser, Wasser für die Pools, die Rebberge oder die Felder - alles muss herbeigeschafft und in

Andy Burnham: neuer britischer Premierminister und TikTok-Star
Erst seit dem 20. Juli im Amt hat Andy Burnham bereits Millionen Likes für sich gewonnen. Auf Social Media scheint die umgängliche Art des neuen Premierministers von Grossbritannien zu funktionieren. Aber kann man so auch ein Land regieren? In dieser Folge erklärt der NZZ-Korrespondent in Grossbritannien, David Signer, weshalb Burnham so aktiv auf Social Media setzt, und wo die Unterschiede, etwa

No hands on deck: Seedrohnen verändern den Krieg auf dem Meer
Sea Baby - was niedlich klingt, ist in Wahrheit Teil eines bedeutenden, mitunter tödlichen Wandels der Kriegsführung auf See: Denn "Sea Baby" ist der Name einer ukrainischen Seedrohne, die mit fast 1000 Kilogramm Sprengstoff beladen werden kann. Selbst grosse Tanker können damit nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar versenkt werden. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis und. vor allem oh

Ausgebrochen: So attackieren Chat-GPT und Co. selbständig Firmen im Netz
Es begann mit dem grossen KI-Anbieter Open AI im Juli: Als Test in einem isolierten, digitalen Raum sollte ihr neustes KI-Modell seine Hacking-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die KI hackte dafür ihre eigene Testumgebung und verschaffte sich Zugang zum Internet,
Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für KI-Sicherh

«Auf den mexikanischen Staat kann man sich nicht verlassen» – Korrespondentin Sandra Weiss
Bei der Fussball-WM der Männer stand Mexiko als einer von drei Gastgebern im Rampenlicht. Die Medien hatten zuvor viel darüber spekuliert, ob das Land eine sichere WM ausrichten könne - angesichts der hohen organisierten Kriminalität.
Das ist Mexiko gelungen, meint Korrespondentin Sandra Weiss. Der Juli sei der sicherste Monat des Jahres für das Land gewesen. Doch die Hoffnungen, dass die WM auc

Aufbau Süd: EU-Millionen beleben Italiens Dörfer wieder
Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz

Rohe Gewalt gegen Migranten: Wieso Tausende Südafrika verlassen
In Südafrika gehen Demonstranten seit Monaten gewalttätig gehen Migranten vor: Sie ziehen durch die Strassen, verwüsten deren Geschäfte und machen auch vor Gewalt keinen Halt. Hunderttausend Migrantinnen und Migranten haben Südafrika deshalb bereits verlassen.
Die fremdenfeindliche Gewalt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Metropolen, sondern erreicht auch wohlhabende Orte wie Mossel B

Make Europe Great Again - Wie Elon Musk hier wieder Politik macht
Eigentlich wollte er sich nach seinem Intermezzo in der US-Regierung zurückhalten, doch jetzt mischt er wieder kräftig mit, auch in Europas Politik: Elon Musk. Im Juli unterstützte er eine Präsidentschaftskandidatur von Marine Le Pen in Frankreich, nennt sie die letzte Hoffnung des Landes. Auch in Irland, Rumänien, Grossbritannien und Deutschland unterstützt er Kandidaten rechter oder rechtspopuli

Deal or no deal: Was taugt Trumps Gaza-Plan wirklich?
Eine Waffenruhe im Gazastreifen und die komplette Entwaffnung der Hamas - so hatte es US-Präsident Donald Trump euphorisch angekündigt. Doch schon nach wenigen Tagen ist die Euphorie verpufft. Weder hat die Führung der Terrororganisation der Abgabe ihrer Waffen zugestimmt, noch stösst der Plan in Israel auf Begeisterung. Die geplante Entwaffnung soll theoretisch von einer noch nicht existierenden

Flucht zurück: Wie die Bewohner von Ceuta den Migrantenansturm erlebt haben
Bis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort üb

Waldbrände in Europa: Warum es zu wenig Löschflugzeuge gibt
Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar.
Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wa

Nochmals ein blockierter Seeweg: Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?
Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar.
Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern

CSD-Anschlag in Berlin: Wie der Rechtstaat Terroristen das Leben leicht macht
Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr

Hitze & Alter: Wann werden hohe Temperaturen gefährlich?
Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt.
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Syrien: Warum Menschen in Rakka den IS vermissen
Vor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittl

«Als Journalist flüchtet man sicher nicht als erster» – Taiwan-Korrespondent Patrick Zoll
Der NZZ-Korrespondent Patrick Zoll ist in Taiwan stationiert - von dort aus bereist er die gesamte Region und berichtet vor allem über die Rivalität zwischen China und den USA. Dass unser Korrespondent von Taiwan aus arbeitet, hat einen guten Grund: Nirgendwo anders treffen die Grossmächte China und USA so direkt aufeinander. Die Insel könnte der grösste geopolitische Krisenherd unserer Zeit werde

Indiens «Kakerlaken» wehren sich: Die Gen-Z-Proteste und was dahinter steckt
In den Strassen von Delhi protestieren zehntausende meist junge Menschen, manche in skurrilen Kostümen als Küchenschaben. Was satirisch begann, hat sich zu einer ernsthaften politischen Bewegung der Generation Z entwickelt. Auslandredaktor Daniel Rickenbacher berichtet aus Indien über die Hintergründe der Proteste, die mit den verkrusteten System, allen voran der Wirtschaft und dem Bildungssystem

Botox und Sinnsuche: Wie Chinas Elite mit der Wirtschaftskrise umgeht
An einem Sommerabend in Peking stehen chic gekleidete Frauen in Stilettos stundenlang Schlange. Einige haben sogar Schlafsäcke dabei, um auf dem Boden der angesagten Schönheitsklinik zu übernachten. Denn sie alle warten auf den «Injektionstag», an dem eingeflogene Star-Chirurgen Behandlungen mit Botox, Fillern und Stammzellentherapien durchführen.
Es ist mehr als ein Schönheitsboom, der in China

Wie gross ist die Eskalation im Iran-Krieg tatsächlich?
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich nach einer kurzen Phase relativer Ruhe wieder deutlich zu. Das Rahmenabkommen wurde von beiden Parteien aufgekündigt, und nach zahlreichen Nächten gegenseitiger Angriffe wächst die Sorge vor einer neuerlichen Eskalation. In dieser Folge analysiert Nahost-Redaktorin Anne Allmeling den aktuellen Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran. Ein B

Warum die USA ihre Zukunft als Wissenschaftsmacht aufs Spiel setzen
Es sind schwierige Zeiten für die Wissenschaft in den USA. US-Präsident Trump setzt bei der Krebsforschung, den Universitäten und der Wissenschaft allgemein den Rotstift an. Zudem wurde das wichtigste Beratergremium in Sachen Wissenschaft, das National Science Board, entlassen. Viele Forschende warnen nun vor den drastischen Konsequenzen dieser Kürzungen.
Doch warum greift die US-Regierung die Fo

Proteste in Kiew: Warum Selenski seinen beliebtesten Minister feuert
Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenski baut mitten im Krieg sein Kabinett um - nicht zum ersten Mal. Im Juli treffen die Entlassungen zuerst Regierungschefin Julia Swiridenko. Dieser Weggang sorgt nur für wenig Schulterzucken. Doch wenige Tage später entlässt Selenski auch Michailo Fedorow, den im Volk sehr beliebten Verteidigungsminister. Keine 24 Stunden später protestieren tausende Mensch

USA: Die Linkspopulisten sind im Aufwind - zu welchem Preis?
In den USA gewinnt eine neue, radikale Generation linker Politiker an Einfluss. Angeführt von den «Democratic Socialists of America» (DSA) fordern junge Aktivisten das etablierte Parteiensystem heraus. Getrieben von steigenden Lebenshaltungskosten und wachsender Ungleichheit setzen sie auf antikapitalistische und antizionistische Botschaften.
Für die Demokratische Partei birgt dieser Linkspopuli

Stricken gegen Stress: Was steckt hinter dem Hype?
Corona war ein Verstärker – spätestens seit da feiern Grossmutter-Hobbys ein Comeback. Mittlerweile setzen sogar Psychiatrien auf Strickgruppen. In dieser Folge hören wir zum Beispiel von Simone Ryan, eine der bekanntesten Strickerinnen der Schweiz. Auf Instagram verfolgen das 50 000 Follower. Ryan ist 33 Jahre alt. Sie selber strickt, um sich zu beruhigen.
Die positive Wirkung auf die psychische

Auf Virenjagd - wie Forscher in Afrika die nächste Pandemie verhindern wollen
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo macht erneut die Gefahr von Zoonosen deutlich, also wenn Krankheiten vom Tier auf den Menschen überspringen. Im Nachbarland will ein Tierarzt dafür sorgen, dass das künftig weniger passiert.
Dafür sind Frédéric Singa und sein Team im Regenwald des Naturschutzgebiets Dzanga-Sangha unterwegs - im Süden der Zentralafrikanischen Republik. Ihr Zi

Paradoxes Finnland: Das glücklichste Land hat am meisten Arbeitslose
Finnland gilt laut Weltglücksbericht als das glücklichste Land der Welt. Doch eigentlich steckt das Land in einer wirtschaftlichen Krise, es hat die höchste Arbeitslosenquote in ganz Europa. Besonders der Einbruch der Handelsbeziehungen zu Russland nach dem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die heimische Holz- und Baubranche schwer getroffen.
Die sozialen Folgen dieser Entwicklung sind graviere

Route 60: Wo sich israelische Siedler und Palästinenser begegnen
Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander.
Während israelische Militärein

Wie korrupt ist die spanische Politik, Julia Macher?
Der ehemalige Ministerpräsident, der Ex-Verkehrsminister – und sogar die Ehefrau von Pedro Sánchez selbst: Sie alle standen kürzlich im Visier der spanischen Korruptionsermittler. Die spanische Politik scheint gerade in Korruptionsfällen zu versinken.
Im Alltag der Menschen, etwa bei Behördengängen, sei die Korruption zwar nicht spürbar, sagt Julia Macher. Das Problem seien Spitzenposten in der V

Warum die Schweiz die beste Fussball-WM ihrer Geschichte spielt
Ein historischer Elfmeter von Ruben Vargas erlöste Tausende Fussballfans im ganzen Land: Die Schweizer Nationalmannschaft steht nach einem dramatischen 4:3 gegen Kolumbien zum ersten Mal seit 72 Jahren wieder in einem WM-Viertelfinale.
In dieser Folge von NZZ Akzent fragen wir uns, warum dieser Erfolg gerade jetzt gelingen konnte. Ein wichtiger Punkt war die strukturierte Nachwuchsarbeit, die in

Venezuelas Boden bebt – und das Regime wankt
Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die erste internationale Katastrophenhilfe abgezogen. Zurück bleibt ein zerstörtes Land mit schätzungsweise mehreren Zehntausend Todesopfern und einer kollabierten Infrastruktur. Das autoritäre Regime unter Delcy Rodríguez, das nach der Entmachtung von Nicolás Maduro mit Unterstützung der USA installiert wurde, steht nun vor einer logisti

Albanien: wie Jared Kushners Hotelprojekt die Flamingo-Revolution auslöste
Ein unberührtes Naturparadies im Mittelmeer soll einem Refugium für Milliardäre weichen. Um ein exklusives Luxusresort von Ivanka Trump und Jared Kushner zu ermöglichen, hebelte die albanische Regierung kurzerhand den gesetzlichen Schutzstatus eines der wichtigsten Feuchtgebiete des Landes aus. Doch als im Mai schliesslich die Bagger aufgefahren sind, formierte sich umgehend Widerstand unter den A

Warum der Vatikan die radikalen Piusbrüder exkommuniziert
Die katholische Kirche steht gerade mitten in einer Zerreissprobe: Die erzkonservative Pius-Bruderschaft weihte im Wallis gegen den ausdrücklichen Willen des Vatikans neue Bischöfe – und provoziert damit ihre Exkommunizierung. Inlandredaktorin Isabelle Wachter ist zur umstrittenen Zeremonie gereist und berichtet aus einer abgeschotteten Welt zwischen alter Liturgie, religiösem Traditionalismus und

Meta baut Mega-Datencenter: Fluch oder Segen für Louisiana?
In einer der ärmsten ländlichen Regionen im Süden der USA befindet sich inmitten von grünen Feldern eine riesige Baustelle. Der Tech-Gigant Meta baut im US-Bundesstaat Louisiana ein gigantisches Rechenzentrum, um die eigene Infrastruktur für künstliche Intelligenz voranzutreiben. Für die strukturschwache Region bedeutet einen wirtschaftlichen Boom. Doch der Deal mit dem Silicon-Valley-Konzern wurd

Warum Trumps Iran-Deal den Golfstaaten Sorgen macht
US-Aussenminister Marco Rubio war auf Werbetour in den Golfstaaten. Denn dort kam das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran gar nicht gut an; Rubio sollte sie beruhigen. Doch immer noch ist die Sorge von Katar, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten gross. Sie fürchten wirtschaftliches Chaos und das Erstarken des iranischen Regimes. Nun müssen die Golfstaaten neue Wege finden, mit Iran umz

Warum man in Japan ewig Ausländer bleibt
Ein Brief hätte fast ihren grossen Traum zerstört. Die Schweizerin Jessie arbeitet damals an einem buddhistischen Gymnasium in Japan und will dort Priesterin werden. Im Brief des Schulleiters aber steht: Als Frau und Ausländerin sei es ihr unmöglich, eine buddhistische Priesterin zu werden.
Aber Jessie will das nicht wahrhaben und kämpft weiter. Heute ist sie die erste ausländische Tempelvorstehe

Glück an der Front – Warum eine ukrainische Ärztin den Krieg sucht
Olga Suppan, eine 51 Jahre alte ukrainische Ärztin, reist regelmäßig aus Graz in die Ukraine, um als Anästhesistin Kriegsopfer zu behandeln. Sie arbeitet mit der Organisation Pirogow First Volunteer Mobile Hospital zusammen und sieht sowohl Verletzte als auch viele Tote. Für sie ist jemand mit nur einem amputierten Bein ein "Glücksfall".
Doch nach einem Einsatz in der Frontstadt Bachmut fühlte sic

Roboter schlägt Profis im Tischtennis – ein Meilenstein?
Im Frühling 2025 besiegt der Tischtennis-Roboter Ace von Sony erstmals eine Profi-Spielerin. Tischtennis galt in der Robotikforschung lange als ultimativer Härtetest. Der Ball ist extrem schnell unterwegs, Spin und Bewegungen des Gegenübers schwer berechenbar. Der Roboter muss also lernen, in Echtzeit präzise zu reagieren. Nun kann er das.
Doch wie gross ist dieser sportliche Durchbruch wirklich

Hitzestress in Europa: wie wir uns an die neue Normalität anpassen
Europa schwitzt: Aussergewöhnlich früh und lange hielt sich in den vergangenen Tagen eine Hitzewelle über der Mitte und dem Westen Europas. Doch wie entsteht eine solche Hitzeglocke und was bedeutet der anhaltende Hitzestress für unseren Körper? In dieser Folge von "NZZ Akzent" werfen wir einen Blick auf die meteorologischen Ursachen und erfahren, warum die Phasen extremer Wärme global zunehmen.

«Die Frage ist nicht, ob Russland angreift, sondern wann» – Nordeuropa-Korrespondentin Linda Koponen
Russland ist gleich nebenan. Von der Grenze im Osten dauert es nicht einmal drei Studen Autofahrt bis nach Tallinn, wo Linda Koponen wohnt. Seit 2023 ist sie als Nordeuropa-Korrespondentin der NZZ in Estland stationiert. Die Hauptstadt Tallinn ist ein europäisches Tech-Paradies. Wie lebt es sich an einem Ort, wo diese Normalität in einem ständigen Clash mit der realen Bedrohung von nebenan steht?

«Der Tiger»: Warum Kolumbien einen Trump-Fan zum Präsidenten wählte
Sein Sieg war knapp: Am Ende gaben nur 250 000 Stimmen den Ausschlag, dass Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten Kolumbiens gewählt wurde. Er konnte sich gegen seinen Rivalen aus dem linken Lager durchsetzen. In Kolumbien ist de la Espriella kein Unbekannter. Schon früh machte er Karriere in seiner eigenen Kanzlei: Bekannt wurde er durch aufsehenerregende Fälle, in denen er Paramilitärs,

Andy Burnham: Kann der «König des Nordens» Grossbritannien stabilisieren?
Grossbritannien schlittert in die nächste tiefe Regierungskrise. Nach dem Rücktritt von Keir Starmer steht das Land vor dem sechsten Regierungswechsel innerhalb von nur zehn Jahren. Dies zeigt die Malaise des Landes nach dem Brexit-Referendum. Die Wirtschaft stagniert, die Schulden sind rekordhoch und in Migrationsfragen ist die Gesellschaft tief gespalten.
Nun richtet sich der Blick auf Andy Bur

Roman Abramowitsch: der Schattendiplomat zwischen Putin und Selenski
Der russische Multimilliardär Roman Abramowitsch ist weit mehr als nur ein klassischer Oligarch. Schon seit Jahren ist der Teil des innersten Machtzirkels. Seine Loyalität und Verschwiegenheit sicherten ihm das Vertrauen von Wladimir Putin. Im Ukraine-Krieg kommt ihm eine wichtige Rolle zu: Er ist ein Schattendiplomat zwischen Moskau und Kiew.
Mit Botschaften und Briefen reist er direkt zwischen

Bürgenstock: Libanon-Frage spaltet Israel und USA
Ein diplomatischer Kraftakt auf dem Bürgenstock: Im Schweizer Luxusresort verhandeln Washington und Teheran über ein Abkommen. Doch die Gespräche stocken bereits an der Libanon-Frage. Während das Abkommen eine umfassende Waffenruhe vorsieht, lehnt Israel diese ab, um der geschwächten Hisbollah-Miliz keine Atempause zu gönnen. Genau dies nutzen die Iranischen Verhandler nun, um das Bündnis zwischen

Irak: ein WM-Team der Hoffnung (und der Traumata)
Ein historischer Moment im Monterrey-Stadion: Dank des entscheidenden Tores von Stürmerstar Ayman Hussein bezwingt der Irak Bolivien mit 2 zu 1 und qualifiziert sich zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Das gesamte Land befindet sich im Ausnahmezustand, denn für die Menschen im Irak bedeutet dieses Nationalteam weit mehr als nur Sport – es ist ein Spiegelbild ih

Hormuz-Blockade: Warum der grosse Ölschock ausgeblieben ist
Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe.
Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an, Analysten rechneten

Der geheimnisvolle Zug nach Nordkorea
Nach jahrelanger Corona-Isolierung fährt wieder ein Zug zwischen China und Nordkorea. Doch die Verbindung ist von tiefem Misstrauen und strikter Geheimhaltung geprägt. Der Grossteil des Zuges ist wie ein normaler chinesischer Zug, doch die letzten zwei Wagen bleiben für die Öffentlichkeit komplett abgeschirmt. Man soll nicht wissen, wer hier ins abgeschirmte Nordkorea reist.
Hinter der Wiederaufn

13 Tage über dem Abgrund: Wie eine Frauenseilschaft einen legendären Berg bezwang
Die Westschweizer Bergführerin Caroline North hat gemeinsam mit drei Kolleginnen als erste reine Frauenseilschaft die berüchtigte "South African Route" bezwungen. 13 Tage verbrachten die vier Alpinistinnen in einer 1200 Meter hohen Granitwand – schlafend im hängenden Wandzelt direkt über dem Abgrund. Sportredaktorin Ines Häfliger berichtet in dieser Episode über eine logistische und alpinistische

Trumps Abkommen in Sicht: Ist Iran der heimliche Sieger?
Ein diplomatischer Durchbruch scheint greifbar: Nach 15 Wochen Krieg zeichnet sich ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ab, das am kommenden Freitag in Genf unterzeichnet werden soll. Die Vereinbarung sieht das Ende aller Kampfhandlungen an allen Fronten vor, schließt den Libanon mit ein und soll unter anderem die Straße von Hormuz wieder öffnen. NZZ-Nahostredaktorin Anne Allmeling erk

Eins für Millionen - Wie Sandoz um das letzte Penicillinwerk Europas kämpft
5.000 Einwohner, der Fluss Inn, Berge links wie rechts, Kreisverkehre, Supermärkte, die Autobahn A 12 - Kundl in Tirol lassen die meisten wohl links liegen auf ihrem Weg vom Norden in den Süden, von Deutschland etwa nach Italien, Kroatien oder die Schweiz. Dass der unscheinbare Ort aber seit 80 Jahren Leben rettet, ahnen wohl die wenigsten, die hier vorbeifahren. Denn in Kundl steht die mittlerwei

Israel-Korrespondent Johannes C. Bockenheimer: «Letztlich lebt man hier komplett aneinander vorbei»
In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt unser Nahost-Korrespondent Johannes C. Bockenheimer von seinen ersten Monaten vor Ort in Israel, in denen der Krieg mit Iran und dem Hizbullah in Südlibanon begann. Wie er anfangs viel Zeit in Bunkern verbrachte, aber auch, wie er damit seine Nachbarn besser kennenlernte – und wie er die Stimmung unter den normalen Leuten wahrnimmt. Denn das Land ha

Donald Trump wird immer reicher – auch dank seiner Söhne
Donald Trump Jr. und Eric Trump nutzen die zweite Amtszeit ihres Vaters für die eigene Bereicherung. Als Co-CEOs der Trump Organization verkaufen die Brüder weltweit den Zugang zum mächtigsten Mann der USA. Sie agieren dabei als Türöffner. Ausländische Regierungen und private Investoren, die auf politischen Einfluss oder lukrative Staatsaufträge hoffen, investieren massenhaft in die Projekte der F

Mexiko & USA: Kann Fussball politische Gräben überbrücken?
Politisch sind die USA und Mexiko zerstritten – fussballtechnisch aber bilden sie einen gemeinsamen Markt. Lagebild einer nicht ganz einfachen Partnerschaft.
Wenn die mexikanische Nationalmannschaft spielt, dann ist die Stimmung meistens richtig aufgeheizt. Die Fans reisen schon Stunden vorher an – sie feiern, campen und grillieren und vor dem Stadion. Die mexikanischen Fans tun das nicht nur zu

Armenien: der kleine Staat, um den Grossmächte ringen
Ein kleiner Staat am Rande Europas steckt mitten im geopolitischen Scheinwerferlicht. Denn Armenien hat gewählt: nicht nur über das Machtverhältnis im Land sondern über dessen internationale Ausrichtung.
In dieser Folge geht es darum, warum diese Wahl weit über Armenien hinaus wichtig ist. Andreas Rüesch erklärt, weshalb die USA und die EU Armenien umwerben, welche Rolle die geplante Trump-Route

Das Harvard des Ostens? Wie Unis in Malaysia ausländische Studenten anlocken wollen
Ein Fifa-zertifiziertes Fussballfeld. Eine Bibliothek, die eher einem modernen Buchladen gleicht. Cafés mit Namen wie «Brain Forest» und mit Hightech ausgestattete Hörsäle und Labore. Die Sunway University in Kuala Lumpur, Malaysia, verkauft sich in einem Werbevideo als moderne, innovative Uni. Damit will sie – wie auch andere malaysische Hochschulen – vor allem Studenten aus dem Ausland anlocken.

Wie die iranische Diaspora in Los Angeles gegen das Mullahregime kämpft
In Los Angeles lebt die weltweit grösste iranische Exilgemeinde. Seit die USA Krieg gegen Iran führen, ist die Stimmung in der Diaspora zutiefst gespalten. Viele Exiliraner unterstützen die militärischen Schläge, da sie das brutale Mullah-Regime stürzen wollen. Gleichzeitig bangen sie um ihre Verwandten in der Heimat. Der Widerstand wird auch digital geführt: Aktivisten schmuggeln Starlink-Termina

Brand in Crans-Montana: Ein Vater zieht vors Bundesgericht
In der Silvesternacht in Crans-Montana kam es in der Bar Le Constellation zu einer verheerenden Brandkatastrophe, die 41 Menschenleben forderte, unter den Toten waren viele Jugendliche. Fünf Monate nach dem Unglück wirft Antonis Kallergis, der seine 15-jährige Tochter Alice verlor, der Walliser Staatsanwaltschaft schwere Versäumnisse vor. In dieser Folge erklärt Westschweiz-Korrespondent Matthias

10-Millionen-Schweiz: Ein alter Streit in neuem Kleid
Die Schweiz stimmt über die SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» ab. Die Vorlage fordert einen strikten Bevölkerungsdeckel, der die Zuwanderung begrenzen würde.
Ein Blick zurück zeigt, seit fast 60 Jahren führt das Land dieselbe Debatte: Von James Schwarzenbachs Überfremdungsinitiative über Asyl- und Ausländerquoten bis zur Masseneinwanderungsinitiative von 2014. Dabei geht es um Wohnungsn

Pflichtfach Schach: Warum in Armenien jeder spielt
In Armenien ist Schach weit mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Nationalsport und sogar ein obligatorisches Schulfach. Das hängt mit der Schachbegeisterung der Sowjetunion zusammen. Armenien war früher Teil der Sowjetunion, wo Schach als Mittel galt, um die Überlegenheit des eigenen Systems zu demonstrieren.
Doch auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb Schach in Armenien populär. Denn m











