
Dini Mundart - Schnabelweid
«Dini Mundart – Schnabelweid» ist die Sendung für alle, die Mundart lieben. Sie bringt die Mundartvielfalt der deutschen Schweiz zum Klingen mit Lesungen von MundartautorInnen, Liedern von MundartsängerInnen sowie Geschichten und Beiträgen zur Mundartkultur von Freiburg bis ins St.Galler Rheintal und von Schaffhausen bis zu den Walsern.
Folgen

Redewendungen: Wer sind die Leviten und warum werden sie gelesen?
Die grösste einzelne Quelle für Redewendungen ist die Bibel. Daran zeigt sich, wie sehr die Religion Sprachen und Vorstellungswelten geprägt hat.
Wenn man jemanden belehrt, dann «liest man ihm die Leviten», und wenn man etwas plötzlich begreift, dann «fällt es einem wie Schuppen von den Augen» oder «es geht einem ein Licht auf». All diese Redewendungen stammen aus der Bibel oder beziehen sich auf

Redensarten vom Dampfer bis zu den Zügeln
Wir sprechen gern in bildhaften Redensarten. «Du bist auf dem falschen Dampfer» oder «Sie hat die Zügel in der Hand» oder «jetzt musst du einen Zahn zulegen!»
Die Sprachbilder unserer Redensarten verändern sich mit den Lebenswelten unserer Alltagsumgebung. Wer früher auf dem Holzweg war, sitzt heute im falschen Film. Wer früher die Zügel in der Hand hielt, ist heute vielleicht der Babo im Haus.

Briefkasten: Warum sagen wir «sperrangelweit offen»?
Neun Fragen aus unserem Publikum, neun Antworten von unseren Mundartredaktoren.
In dieser Sendung beantworten die SRF-Mundartredaktoren folgende Mundartfragen:
Woher kommt das Mundartwort «lättere» bzw. «lädere» für 'lichterloh brennen'?
Warum sagt man in Graubünden für 'reizen' oder 'jucken' auch «nöössere»?
Was steckt im fast vergessenen Verb «wolfele» für 'günstiger werden'?
Antwortet man

Revolutioniert KI gerade das Sprachenlernen?
Sprachlern-Apps setzen immer mehr auf Künstliche Intelligenz. Welche Vorteile das fürs Sprachenlernen bringt und wo die Risiken liegen, zeigt unser Sprachredaktor mit einem Selbstversuch.
Dank KI in zwei Wochen Kroatisch lernen? So einfach ist es dann doch nicht. Aber der Selbstversuch von Sprachredaktor André Perler zeigt: Künstliche Intelligenz hebt das digitale Sprachenlernen auf ein neues Niv

Mundart oder Hochdeutsch? (W)
Vor dieser Frage stehen Menschen, die in die Deutschschweiz flüchten. Beide Sprachen sind im Alltag wichtig. In der Standardsprache wird gelesen und geschrieben und mit ihr kann man sich auch mündlich zurechtfinden. Aber die Einheimischen reden untereinander Mundart.
Zwei Sprachvarianten also, die sich sehr stark unterscheiden. Markus Gasser und Nadia Zollinger von der SRF-Mundartredaktion bespre

Mundart-Briefkasten: Wer ist der Böölimaa?
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Vom sprichwörtlichen «Böölimaa» über das Mundartwort «Flüngg» für einen Stein und die Frage, warum es eigentlich zum Landammann kein weibliches Pendant gibt, bis zu den Familiennamen Zurkirchen und Zumbrunnen.
Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet:
· Wo hat der «Böölimaa» seinen Namen her?
· Wie ist die Bezeich

«Gisch was hesch», ein Mundartroman von Stef Stauffer
Nach vier Romanen über eine Frauenbiografie schreibt die Berner Autorin Stef Stauffer diesmal eine höchst vergnügliche Kleingaunerkomödie. Man leidet mit den Figuren mit und ein bisschen lacht man auch über ihr bemühtes Strampeln für ein würdiges Leben. Sie sind so unendlich menschlich!
Ewige Geldsorgen drücken zwar auf ihre Stimmung, aber sie haben auch kreative und nicht immer ganz legale Ideen

Die Comedienne Jane Mumford im Gespräch
Obwohl sie ihre Comedy-Programme «Reptil» und «Leben» auf Mundart bestreitet, empfindet Jane Mumford Schweizerdeutsch als Fremdsprache. Denn sie wuchs zwar in der Schweiz auf, aber mit der Erstsprache Englisch. Eine perfekte Ausgangslage für die Sprachsendung «Dini Mundart Schnabelweid»!
Die Stimmung ist heiter bis ausgelassen in der Cantina del Vino in Solothurn, wo das Gespräch mit Mundartredak

Mundart-Briefkasten: So vielfältige Verben!
«veschpere», «wauele», «ergelschtere», «güllemüggere»: In dieser Sendung gehen wir unter anderem auf diese kreativen Verben ein, eingeschickt von unseren Hörerinnen und Hörern. Und auch Flur- und Familiennamen erklären wir.
Sie fragen, wir antworten - in dieser Stunde behandeln wir folgene Mundartfragen:
· Kann man «veschpere» nur für 'Zvieri essen' brauchen oder auch für «Znüni essen»?
· Warum s

«Beiz», «Kaff», «E Ligu Lehm» – Alles Rotwelsch? Alles Rotwelsch!
«Rotwelsch» sind verschiedene, miteinander verwandte Sprechweisen von gesellschaftlichen Randgruppen im deutschen Sprachraum, die sich über Jahrhunderte parallel entwickelt haben. Ein neues Wörterbuch gibt Einblicke in diese Sondersprachen und regt zum Nachdenken über Sprache und Gesellschaft an.
Das «Wörterbuch deutscher Geheimsprachen» von Klaus Siewert versammelt Tausende Wörter aus rund 70 ve

Gebehebeimsprabacheben (W)
Geheimsprachen sind bereits seit der Antike bekannt. Unter Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen: Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden, aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien. (Wiederholungssendung)
Nadia Zollinger und André Perler sprechen in dieser Folge des «Dini Mundart»-Podcasts über Geheimsprachen. Das sind nicht Sprachen wie Deutsch

Mundart-Briefkasten: Langsamer oder langsämer?
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Von Lautlichem wie der die Frage, ob die Steigerungsform «langsamer» oder «langsämer» heisst, über das Wort «Butscheretä» bis zu den Familiennamen Dübi, Düblin und Dübendorfer.
Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet:
· Was steckt hinter dem Mundartwort «Butscheretä» für eine grössere Menge von etwas?
· Ist die k

Flurnamenforschung auf der Zielgeraden
Mit Band 6 zur Amtei Bucheggberg-Wasseramt ist das Solothurnische Namenbuch nun abgeschlossen - nach 36 Jahren Projektarbeit und gegen 50'000 behandelten Flur- und Siedlungsnamen. Die Herausgeberinnen erklären kuriose Flurnamen wie Maccaronibach oder Fröschekäti und denken über die Zukunft nach.
Rund 11'000 Flurnamen aus der Amtei Bucheggberg-Wasseramt auf über 1500 Seiten umfasst der 6. Band des

Der Ankelappi im Eländ! (W)
Ein Gespräch über Flurnamen zwischen Host Nadia Zollinger und dem früheren Namenforscher und SRF-Mundartexperten Markus Gasser. Was bedeuten Flurnamen, was erzählen sie von früher (und was nicht), wie führen sie uns in die Irre und warum tönen sie oft so witzig?
«Der Ankelappi im Eländ» klingt wie ein Dorfschwank aus den 70ern. Aber es handelt sich um zwei Flurnamen! Für Mundartredaktor Markus Ga

Mundart-Briefkasten: Wem sagen wir «Schimmel und Bless»?
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Von der Redewendung «Öpperem Schimmel und Bless säge» über die Wollkappe namens «Beanie» bis zu den Familiennamen Krebs und Krebser.
Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet:
· Was ist die «richtige» schweizerdeutsche Formulierung für «einen Brief einwerfen»?
· Warum sagt man in einigen Dialekten «disi» statt «di a

Schwyzer Familiennamen: (K)ein Volk von Bauern
Eine neue Untersuchung der Schwyzer Landleutegeschlechter rüttelt am demokratischen Gründungsmythos des Kantons Schwyz. Ein Gespräch darüber, was Familiennamen über die Geschichte verraten.
Über Jahrhunderte gab sich Schwyz einen bescheiden Gründungsmythos: Einfache Bauern hätten sich gegen die bösen Habsburger Vögte zur Wehr gesetzt und die Schweizer Demokratie begründet.
Dieses Bild wurde in de

«Schwoobe», «Zücchin» und «Wälschi»
Mit Bezeichnungen für die Bevölkerung von Kontinenten, Ländern, Regionen, Städten oder Dörfern balancieren wir oft auf der Grenze zwischen liebevoll-neckisch und herabwürdigend-rassistisch. Wie kommt es zu diesen sogenannten Ethnophaulismen und warum brauchen wir sie so gern?
Am Einfachsten kann man über Fremdbezeichnungen reden, die einem selber betreffen - dann verletzt man niemanden und muss n

«Vo s Lunzifranze und em Ludiseppedurslisjoggi» (W)
In vielen Dörfern haben die alteingesessenen Familien einen Zunamen. Damit lassen sich die Familienmitglieder eindeutig zuordnen. Wie sind diese Namen entstanden? Welche Aufgaben haben sie? Antworten an den Beispielen Nunningen SO und Villmergen AG.
Traditionell lebten in den Dörfern der Deutschschweiz jeweils einige wenige alteingesessene Familien. Da ausserdem die Kinder aus Traditionsgründen s

Mundart-Briefkasten: Warum «putzt» uns der Strom eins?
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Vom «Putzen» des Stroms über schweizerdeutsche Wörter für «Klugscheisser» bis zum Familiennamen «Läber».
Diese Fragen werden in dieser Sendung beantwortet:
· «Es het mer eis putzt.»: Was hat ein Stromschlag mit «putzen» zu tun?
· Warum kann berndeutsch «süngge» sowohl 'schmerzen' als auch 'gurgelnd schmatzen, von Schuhe

Maria Lauber: Muetersprach, du luubi Sprach (W)
Die Frutigtaler Dichterin Maria Lauber (1891-1973) war eine Pionierin der Mundartliteratur. Sie beschrieb ihr Frutigtal, die Menschen, die Landschaft, auch Heimweh-Gefühle, die Liebe und der Tod kommen immer wieder vor. Die Wirkung der Stille war der Meisterin in der Kunst des Andeutens wichtig.
Ein Lesebuch mit Gedichten, Erzählungen, Sagen, Briefauszügen und Worterklärungen bringt uns die ehema

Zeedellesung 2026
Neben den «Schnitzelbängg» hat die Basler Fasnacht auch andere Ausdrucksmittel. Die sogenannten «Cliquezeedel» zum Beispiel, filigran gearbeitete Verse zu Themen, die die Menschen im zurückliegenden Jahr beschäftig haben. Eine spezielle Basler Fasnachtskunst – gereimt und in Versform natürlich.
Düster sind die Themen der aktuellen Basel Fasnacht. Und damit auch des «Zeedel»-Jahrgangs 2026. Der Kr

«Schenk mir eine Geschichte»: Muttersprache für die Kleinsten
Im Rahmen des Projekts «Schenk mir eine Geschichte» unterstützt das Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) Eltern, deren Kinder mehrsprachig aufwachsen, bei der Sprach- und Leseförderung in der Muttersprache. Ein Besuch zum 20-Jahr-Jubiläum.
Seit 20 Jahren bietet das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) unter dem Titel «Schenk mir eine Geschichte» Veransta

«Schwizerdütsch» für Expats (W)
Die Welt zu Gast in der Deutschschweiz! Viele ausländische Fachkräfte arbeiten einige Jahre hier für eine international tätige Firma. Diese sogenannten Expats kommen mit Hochdeutsch oder Englisch gut durch. Aber einige lernen auch Schweizerdeutsch.
Der Sprachlehrer Marco Fenaroli hat jahrelange Erfahrung als Leiter für Schweizerdeutschkurse. Von ihm wollte Mundartredaktor Markus Gasser unter ande

Mundart-Briefkasten: Woher kommt «toi, toi, toi»?
Warum wünscht man sich mit «toi, toi, toi» Glück? Wie heisst das Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch? Und woher kommen eigentlich «Choder» und «Spöiz»? Die Antworten geben wir in dieser Sendung.
In dieser Stunde stehen Ihre Mundartfragen im Vordergrund:
Wir beginnen mit der Frage, wie man dem Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch sagt. «Löwin», «Löiin» oder vielleicht doch «Löiefrau»?
Weiter geh

Ist Baseldeutsch museumsreif?
Anlässlich der Museumsnacht Basel diskutiert SRF-Mundartredaktor Markus Gasser auf dem Münsterplatz live vor Publikum mit seinen zwei Gästen Flo Baeriswyl und Felix Rudolf von Rohr über Baseldeutsch. Die Kernfrage dabei: Wem gehört Baseldeutsch überhaupt?
Man kann in Basel fragen, wen man will: Praktisch niemand wagt zu sagen, er oder sie spreche astreines Baseldeutsch. Die Vorstellung eines «kor

«Fremdwörter sind nicht mein Rechaud!» (W)
Manchmal sind Wörter nicht das, was sie zu sein scheinen. Das Wetterleuchten zum Beispiel hat etymologisch gar nichts mit «leuchten» zu tun. Aber unser Sprachempfinden knüpft gern Verbindungen, wo sprachlich keine existieren. Das Phänomen nennt sich Volksetymologie. (Wiederholungssendung)
Volksetymologie ist wie die Verballhornung und der Malapropismus eine Art, absichtlich oder unabsichtlich Wör

Mundartbriefkasten: Woher kommt das Wort Chuderwälsch?
Eine Stunde lang Antworten auf Mundartfragen von SRF-Hörerinnen und -Hörern: unter anderem zu den Wörtern «Wedegeente» für den Muskelkater, «sädle» für 'sich setzen' oder «Chuderwälsch». Und warum sagt man den Schafen eigentlich vielerorts «d Bänze»?
In dieser Mundartstunde konzentrieren wir uns ganz auf Ihre Mundartfragen.
Zuerst geht es um die «Kante» im ÖV: Warum wird der Abfahrtsort von Bus

Neue Mundartliteratur im aktuellen «Narr»
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der Schweiz.
Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört werden» versch

Schlottergotte, Hobbyschwager und Chläbvetter
Während der Festtage wurde in verschiedensten Familienkonstellationen gefeiert. Passend dazu wiederholen wir den «Dini Mundart»-Podcast zu den vielen verschiedenen Verwandtschaftsbezeichnungen, die es gibt.
Erstmals in der Sendung: Erklärungen zu den Familiennamen Inauen, Indermaur und Inderwildi.
Bei Verwandtschaftsbezeichnungen tobt sich die Sprache gerne aus. Kein Wunder, denn Familienverhältn

Das Christkind kommt nicht allein
Passend zu Weihnachten wiederholen wir den «Dini Mundart»-Podcast über Bräuche und Personal rund um die Weihnachtsfeiertage. Erstmals in der Sendung: Die Erklärung zum Familiennamen Schaltegger.
Rund um Weihnachten gibt es viel heiliges Personal. Im Zentrum steht zweifellos das Christkind. Doch wer ist das? Jesus, der Engel Gabriel oder gar ein Geist? Und wie unterscheidet sich das «Wienechts-Chi

Letzte Podcast-Folge: «Für mii blibt Mundart syschtemrelevant»
Zum Abschluss des «Dini Mundart»-Podcasts picken Nadia Zollinger, Markus Gasser und André Höhepunkte, Lieblingsgäste und Anekdoten heraus. Insgesamt, stellen sie fest, haben sie das Schweizerdeutsch ziemlich gründlich, aber noch nicht abschliessend analysiert und gefeiert.
Rücklick auf 95 Folgen Mundart-Podcast: Was ist von der «Coronasprache», die im Herbst 2020 im Podcast besprochen wurde, übri

Magazin: Übernamen zeigen Lust am Sprachspiel
Hörerinnen und Hörer stellen der Mundartredaktion Dialektfragen wie: Was ist ein Läuggel, was zeichnet einen Muggi aus? Was steckt hinter Tschilugger und wie abschätzig ist Schamauch? Kosenamen, Übernamen und Schimpfwörter sind sehr produktiv und zeigen lustvolle Sprachbildungen.
Sprechen wir über andere Leute, benennen wir sie selten mit dem richtigen Namen. Seit 50 Jahren gibt es die Buchpublik

Hans Jürg Zingg: «und im ärnschtfall ischs luschtig»
Mit seiner Lieder- und Textsammlung durchquert der Berner Satiriker und Kabarettist Hans Jürg Zingg 50 Jahre seiner Karriere als Sprachakrobat.
Hans Jürg Zingg hat sich nie davor gedrückt, brennende Themen anzupacken. Seit 1962 steht er auf Kabarett- und Kleinkunstbühnen und schreibt, singt und spricht gegen Krieg, Atomkraft oder eine zubetonierte Schweiz. Sprachverliebt und «fadegrad» hält er de

Dialektratis Surselva: Das Schweizerdeutsch der Rätoromanen
Im Bündner Oberland spricht man Romanisch, aber heute können alle Einheimischen auch Schweizerdeutsch. Nur: Woher kommt diese Mundart eigentlich, wenn Deutsch in der Surselva nicht alteinheimisch ist? Und was macht sie aus? Nadia und Markus sprechen darüber mit dem Nationalrat Martin Candinas.
Candinas’ Sprachbiografie ist typisch für die Surselva, denn er ist mit Rätoromanisch aufgewachsen und h

Gerhard Meister: «Cha me das therapiere?»
Der Spokenword-Künstler, Dramatiker und Hörspielautor Gerhard Meister im Gespräch über sein neues Buch mit aktuellen Sprechtexten.
Bereits zum dritten Mal veröffentlicht Gerhard Meister seine Spokenword-Texte in der «edition spoken script» beim Verlag «Gesunder Menschenversand». Und einmal mehr überzeugt der Emmentaler mit absurden Geschichten und sprachlicher Präzision. Im Gespräch mit Michael L

Die «letzten Belgier» - Deutschsprachige in Ostbelgien
Im Osten Belgiens wird Deutsch gesprochen. Zu Belgien kam das Gebiet vor gut 100 Jahren eher zufällig und nur widerwillig. Aber heute fühlen sich die Deutschsprachigen pudelwohl in Belgien. Eine Reportage über eine unbekannte Minderheit.
Die Deutschsprachige Gemeinschaft im Osten Belgiens, an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg, ist etwas so gross wie der Kanton Jura; und das Gebiet zählt ger

Von der heimlichen Macht der Wortwahl
Ob man «Klimawandel» sagt oder «Klimazerrüttung», «Klimakrise», «Klimakatastrophe» oder «Klimakollaps» - man meint immer dasselbe Phänomen. Aber jede dieser Bezeichnungen hat eine andere Wirkung und spiegelt eine andere Haltung zur Sache. Genau das ist Framing.
Frames sind mentale Bedeutungsrahmen, die festlegen, welche Aspekte einer Sache wir wahrnehmen und wie wir sie bewerten. In der Kommunika

Olga Lakritz: «So öppis wie d Wahrheit»
Die Schweizer Autorin Olga Lakritz im Gespräch über ihren ersten Roman auf Mundart.
«ich ha dir nie verzellt, dass du e abweseheit i mir gfüllt häsch» - die namenlose Ich-Erzählerin kann ihrem Freund nicht mehr sagen, was er ihr bedeutet hat. Er ist tot – gestorben an einer Demonstration. Im links-politischen Milieu verdächtigt man die Polizei, es kommt zu Unruhen und Untersuchungen und mittendri

Magazin: Ortsnamen mit Geschichten
Orts- und Flurnamen erzählen uns wunderbare Geschichten aus vergangenen Zeiten. Dies beweist ein Berg Fragen von Hörerinnen und Hörern.
Hätten Sie das gedacht? Walliser «Bärisal» sagt, wo einst Bären gebadet haben; Bündner «Nimmeliweis», wo Fremdsprachige Tiere gehütet haben; Zuger «Alosen» haben Menschen einst besonders gemieden. Dies alles sind begründete Herkunftsherleitungen. Ja, Orts- und Fl

«Dialektratis» Liechtenstein
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht.
Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektviel

De Chly Prinz - neu auch auf Zugerisch und Solothurnerisch
Über 80 Jahre nach seiner Entstehung fasziniert der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry weiter. Heuer wurde er gleich in vier schweizerdeutsche Dialekte übersetzt. Wir sprechen mit zwei Übersetzerinnen über den Klassiker.
1943 erschien Le Petit Prince des französischen Piloten und Autors Antoine de Saint-Exupéry erstmals: eine philosophische Kindergeschichte für Ewachsene. Seither findet da

Dunn & Kummer: «Kei Luscht uf Schwerchraft»
Die Musikerin Fatima Dunn und die Autorin und Spoken-Word-Künstlerin Tanja Kummer betrachen in ihrem Mundart-Bühnenprogramm die Schweiz aus neuen Perspektiven. Leichtfüssig, aber trotz dem Titel mit Bodenhaftung.
«Du chasch nöd eifach kei Luscht ha uf Schwerchraft!» – So sagt es Fatima Dunn zu Beginn des Abends zu ihrer Bühnenpartnerin, der Autorin und Spoken-Word-Poetin Tanja Kummer. Und dann be

Welches ist Ihr Lieblingswort?
Eine einfache Frage, die einen ins Grübeln bringen kann. Soll es ein klingendes Wort wie «Chrüsimüsi» sein, ein lokales wie «Grälleliwasser», ein witziges wie «Gigelimanggööggis», ein praktisches wie «äuää» oder ein Modewort wie «lowkey»? Oder ganz einfach ein Sehnsuchtswort wie «Bett»?
All das und noch viel mehr Lieblingswörter – insgesamt rund 500! - haben Nadia und Markus zugeschickt erhalten.

Schweizerdeutsch als Klangkunst
Wort ist Klang. Und aus Klang lässt sich Musik machen. Das betrifft natürlich auch den Dialekt, dessen Klangfarben oft noch bunter sind als die einer Hochsprache. Und so kommt es, dass die japanische Komponistin Makiko Nishikaze ganz spezielle Musik aus unseren Dialekten macht.
Die Motivation, sich vertieft mit Dialekten auseinanderzusetzen, ist eine persönliche und unterscheidet sich gar nicht s

Dis-voir - die Akzente der Romandie
In der Romandie spricht man Französisch - aber nicht überall gleich! Zwischen Genf und Freiburg, Delémont und Sitten gibt es grosse Unterschiede.
In dieser Sendung erfahren Sie, warum regionale Akzente in der Romandie Aufwind haben und welcher Akzent der beliebteste ist.
Im Gegensatz zur Deutschschweiz sind in der Romandie die Dialekte praktisch ausgestorben. Es wird Französisch gesprochen. Aller

«Glarner Dialäggt tüünt mäijöörisch schüü!»
«Zigerbrüüt», «mäijöörisch», «uumäär», «mäinäid», «tedlä», «nuch»: Die Mundart des Kantons Glarus hat aussergewöhnlich viele Erkennungswörter. Man könnte meinen, die Sprache halte sich für einmal an politische Grenzen.
Grund für diese erstaunliche Menge an Glaronismen sind die geografischen Bedingungen, die Isoliertheit des Tals durch die Berge ringsum. Aber «Glarnertüütsch» ist nicht so einheitl

Magazin: Darf man das (schon) in Mundart?
Unsere Hörerinnen und Hörer sind die besten! Sie löchern uns mit allen möglichen und unmöglichen Fragen rund um Dialekte. Ein Muster wiederholt sich regelmässig: Die Frage nach richtig und falsch. Gibt es diese Form oder dieses Wort wirklich?
Ist überzoge nicht falsch für überzügt? Ist in Bärn und in Züri passender als z Bärn und z Züri? Es heisst doch uf sini Chöschte und nicht uf sini Rächnig c

Solothurner Mundart vom Feinsten: Josef Reinhart (1875-1957)
Seine Gedichte wurden zu Volksliedern, die bis vor einer Generation jede und jeder kannte. Aber der Name des Schöpfers von «D Zyt isch do», «Mys Briefli» oder «Der Heimetvogel» ist kaum noch jemandem geläufig. Höchste Zeit, dies anlässlich des 150. Geburtstages des Dichters zu ändern!
Zeit seines Lebens schrieb Josef Reinhart vom Galmis, dem abgelegenen Hof bei Solothurn, wo er aufgewachsen ist.

Wie steht es um die Schweizer Mundartliteratur?
Die letzten 15 Jahre lassen sich vielleicht als Blütezeit der Mundartliteratur in der Schweiz beschreiben. Doch wie geht es jetzt weiter? Wir werfen einen Blick in die Runde und fragen nach bei verschiedenen Akteurinnen und Akteuren, die an der Produktion von Mundartliteratur beteiligt sind.
Droht der Mundartliteratur in der Schweiz die Überalterung, weil etablierte Autorinnen und Autoren langsam

Sommerserie: Historische Berufsbezeichnungen
Medikaster, Chüechlimueter, Hübscherin, Sittegäumer oder Liichebitter. Fünf historische Bezeichnungen für Berufe und Tätigkeiten, die früher - teilweise noch heute - von grosser Wichtigkeit waren. Ein sprach- und kulturgeschichtlicher Rundgang.
Ärzte
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit unterschied man zwischen akademisch geschulten Medizinern (Medicus, Physikus), handwerklichen Erfahrungsmed
Empfohlen

Sounds!

Yynedruggt - Der Fussball-Podcast aus Basel

Luciano presents Cadenza Radio

ESO Voice of Stroke

Emma in Switzerland – Understanding Swiss Pensions

Regionaljournal Basel Baselland

don't worry BE HÄNNI

Dessine-moi... une ingénieure !

Podcasts – Église SOS Bienne

DANIELE GANSER - DER PODCAST

TheSwissBox Conversation

Au cœur de la profession infirmière