
SRF Wissen
Das SRF-Wissensuniversum zum Nachhören: Jeden Freitag stellt das Team unter «News» eine Auswahl aktueller Radiobeiträge zusammen, jeden zweiten Dienstag vertieft die Wissenschaftsredaktion ein Thema im «Talk». Der Podcast bietet fundierte Einblicke in wissenschaftliche und gesellschaftliche Themen.
Episodes
News: Klimalücke, Krebsmedizin, HIV
Das Bundesamt für Umwelt rechnete die Klimalücke kleiner - obwohl es die Zahl kannte. An der ASCO in Chicago wurden zwei Durchbrüche in der Krebsmedizin vorgestellt. Und: Der Kampf gegen HIV in Südafrika ist unter Druck.
(00:34) Klimaziele 2030: 34 Millionen Tonnen CO₂ - so gross seien die Emissionen, die die Schweiz bis 2030 nicht im Inland senken kann und im Ausland kompensieren muss. Diese Zah
Talk: Als der Berg runterkam - ein Jahr nach Blatten
Am Donnerstag, 28. Mai jährt sich der Bergsturz von Blatten im Kanton Wallis. Bei der Naturkatastrophe stürzten fast 10 Millionen Kubikmeter Fels und Eis in die Tiefe und begruben das Dorf Blatten unter sich. Wie konnte das passieren?
In den vergangenen zwölf Monaten haben Forschende die Katastrophe minuziös analysiert und modelliert. So lässt sich heute in hohem Detailgrad beschreiben, wie der G
News: Hitze, Eisberg, Mondbasis
Was Städte gegen die Hitze machen können. Forschenden auf der Suche nach einen Ebola-Impfstoff. Wie aus dem einstigen Riesen-Eisberg ein Zwerg wurde. Wird die ETH Zürich zur Waffenschmiede? Und: Die NASA präsentiert Pläne für eine Mondbasis.
00:50 Das Problem der brütend heissen Städte ist schon länger bekannt. Mit dem Klima-wandel wird es aber noch akuter. Klimawissenschaftler der ETH Zürich ha
NEWS: Ebola, Pestizide, Mönchsgrasmücke
00:50 In Kongo-Kinshasa verbreitet sich eine seltene Variante des Ebola Virus. Was die Variante so speziell macht.
04:45 Pestizide können auch für Menschen schädliche Auswirkungen haben. Wie Pestizid-Produzenten und Biobauern damit umgehen.
13:34 Das schlimmste Szenario zum Klimawandel ist unplausibel geworden. Eine gute Nachricht - aber nicht nur.
18:12 Die Mönchsgrasmücke ist neu die häufi
News: ADHS, USAID, Overshoot-Day
Warum ADHS bei Frauen lange unsichtbar war. Kürzungen bei USAID führten zu mehr Gewalt in Afrika. Seit dem 11. Mai leben wir in der Schweiz auf Pump.
(00:43) Den Einkaufszettel zu Hause vergessen oder einen Termin verpasst? Kann ja mal vorkommen. Das heißt aber nicht gleich, dass ADHS im Spiel ist. Warum die Diagnosen in letzter Zeit dennoch stark zugenommen haben.
(09:52) Die plötzliche Streich
Wie viele Nutztiere braucht die Schweiz?
Kühe, Schweine und Hühner sind in ihrer Masse ein Problem für das Klima und für die Biodiversität. Aber wäre eine Landwirtschaft ohne Tiere möglich und sinnvoll?
Was wäre aus wissenschaftlicher Sicht ein sinnvoller Nutztierbestand für die Schweiz? Diese Themen werden im Zusammenhang mit der sogenannten Ernährungsinitiative gegen Ende Jahr vermehrt diskutiert werden. Die Konsumentinnen und Konsume
News: Medizinskandal in Zürich, Hanta-Virus, Erdbebenexperiment
Ein Untersuchungsbericht zum Kardiologen Francesco Maesano erschüttert das Unispital Zürich. Wie gefährlich ist der Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff? Und: In Zürich wird ein Knopf gedrückt, im Gotthardmassiv soll die Erde beben.
(00:37) Fachleute sprechen vom grössten Medizinskandal, den die Schweiz je gesehen hat. An der Herzklinik des Universitätsspital Zürich kam es zwischen 20
Schlafprobleme müssen nicht sein
Warum wir schlecht schlafen, was dies für die Gesundheit bedeutet und wie Schlaflose zurück in einen normalen Schlaf-Wachrhythmus finden.
Mehr als drei Millionen Menschen in der Schweiz leiden an einer Schlafstörung. Am verbreitetsten sind die stressbedingten Ein- und Durchschlafstörungen sowie die Schlafapnoe, verursacht durch nächtliche Atemaussetzer. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen K
Denken, messen, steuern: Wie das Gehirn mit Maschinen spricht
Hirn-Computer-Schnittstellen haben in den letzten Jahren grosse Sprünge gemacht. Gerade erst hat China ein erstes Hirnimplantat für querschnittsgelähmte Menschen zugelassen – eine Weltpremiere. Sind Hirnchips damit im Alltag angekommen?
Ob in Forschungslabors oder milliardenschweren Tech-Unternehmen: Überall wird derzeit daran getüftelt, Signale aus dem Gehirn auszulesen und in digitale Befehle z
Tierwanderungen - verblüffendes Naturphänomen unter der Lupe
Millionen Tiere sind jedes Jahr unterwegs. Tausende von Kilometer legen sie zurück, an Land, in der Luft oder im Wasser. Kein Weg scheint zu weit - doch wie schaffen sie das eigentlich?
Vögel überqueren Kontinente, Wale durchschwimmen ganze Ozeane. Aber auch Gnus, Haie, Aale und Fledermäuse gehen auf Wanderschaft. Und sogar winzige Insekten ziehen über die Alpen. Tierwanderungen gehören zu den gr
Wann durchstossen Wissenschaftlerinnen die gläserne Decke?
Frauen sind in der Wissenschaft einen weiten Weg gegangen und heute sehr erfolgreich. Trotzdem sind sie zum Teil noch immer weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Warum ist das so?
Nicole Probst-Hensch, Lucia Kleint und Isabelle Zinn sind herausragende Wissenschaftlerinnen in der Schweiz. Probst-Hensch ist Epidemiologin und hat Bedeutendes geleistet für saubere Luft hierzulande, Kleint is
Was tun mit Stadttauben?
Für die einen sind es «Ratten der Lüfte», die alles vollkoten – für die anderen sind es intelligente Tiere, die man füttern und schützen sollte: An den Stadttauben scheiden sich die Geister.
Die Schweizer Städte gehen sehr unterschiedlich mit Tauben um. In Zürich etwa, werden jährlich gegen 1000 Vögel mitten in der Stadt mit Gewehren erlegt, in Bern hingegen werden Stadttauben seit 15 Jahren in S
Hightech im Ski
Die Schweizer Ski-Renncracks sind talentiert und schnell, und haben - Forschung sei dank - Skis an den Beinen, die Rennmaschinen sind.
Kurz vor dem Start der Olympischen Winterspiele 2026 geht es um die zwei Bretter, die für manche die Welt bedeutet. Es geht um Skis. Wir reden darüber, sas alles an Wissen, Forschung und Entwicklung in Rennskis drin steckt, wieviele Paar Ski Marco Odermatt zur Ve
Phagentherapie - mit Viren gegen Bakterien
Immer öfter wirken Antibiotika nicht mehr gegen bakterielle Infektionen - eine Alternative könnten Therapien mit Viren sein, die Bakterien töten können. Wie weit ist hier die Schweiz?
Seit mehr als hundert Jahre ist bekannt, dass es sie gibt: Phagen - Viren, die Bakterien töten können. Doch erst seit Kurzem entdeckt die Medizin Phagen für sich, als Möglichkeit bakterielle Krankheiten zu therapier
Xenotransplantation – Ersatzorgane vom Schwein
Einst war dies Science-fiction: die Idee, tierische Organe zu nutzen, um versagende Nieren, Herzen und Lebern beim Menschen zu ersetzen - die sogenannte Xenotransplantation. Heute jedoch wird das tatsächlich gemacht, mit wachsendem Erfolg.
In der Schweiz und weltweit fehlen Spenderorgane. 2024 sind hierzulande 73 Personen gestorben, die auf eine Transplantation gewartet hatten; knapp 1300 Person
Forschen im Hölloch – Faszination im Untergrund
Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher kriechen stundenlang durch feuchte Gänge und dunkle Spalten. Ihr Ziel: Etwas zu entdecken, das vor ihnen noch nie jemand gesehen hat. Eine Spurensuche im Untergrund.
Vor genau 150 Jahren wagte sich der Bergbauer Alois Ulrich als erster ins Hölloch. Ausgerüstet mit Leiter, Seil, Pickel und Laterne in der Hand, erkundete er die dunkle und feuchte Höhle im Mout
Warum immer mehr Menschen eine Autismus-Diagnose erhalten
Autismus ist hochgenetisch. Das sagt die Wissenschaft. Doch Verschwörungstheoretiker, Impfgegnerinnen, Staatszweifler und Wissenschaftsleugner behaupten, die wahren Ursachen zu kennen.
Sie sind eine Minderheit und doch viele. Geschätzt 1 bis 3 Prozent der Menschen sind auf dem Autismus-Spektrum ASS. Ihr Gehirn hat sich in der frühen Kindheit anders entwickelt. Sie nehmen die Welt anders wahr, hab
Netto Null CO2 bis 2050: Viele Ideen, viele Unklarheiten
Netto keine Treibausgase mehr ausstossen bis im Jahr 2050, dazu hat sich die Schweiz verpflichtet. Doch noch ist sehr vieles unklar, insbesondere bei den sogenannt «schwer vermeidbaren» Emissionen.
Netto Null hat seine Tücken. Einigermassen einfach erscheint die CO2 Vermeidung im Strassenverkehr mit Elektrofahrzeugen und bei Gebäuden mit CO2 neutralen Heizungen. Doch viele weitere Emissionen werd
PFAS – wie gefährlich sind die Ewigkeitschemikalien?
Man findet sie unterdessen im Trinkwasser, im Essen und überall in der Natur: Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS, eine Gruppe von mehreren tausend künstlich hergestellten Chemikalien.
Sie können für Mensch und Umwelt schädliche Auswirkungen haben. Im Kanton St. Gallen zum Beispiel, gibt es Böden in denen so viel PFAS stecken, dass man das Fleisch der Rinder, die darauf weiden, eig
Die Evolution der Radiotechnik im Echo der Zeit
Das "Echo der Zeit" ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF und eine der ältesten Radiosendungen in Europa. Die 80-jährige Geschichte des "Echo" ist auch ein Stück Geschichte der Technik.
Am 17. September 1945 ging das "Echo der Zeit" erstmals auf Sendung. Die Anfänge des Radios lagen damals schon fast 30 Jahre zurück, in der Schweiz wurden die ersten Sender in den 1920er Jahr
Alles Leben leuchtet - über sein Ende hinaus
Sie verlassen ihren Körper, wandern durch dunkle Tunnels und kommen an im Licht. Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen, berichten Ähnliches. Seit Jahrtausenden. Was die Wissenschaft heute über das sterbende Gehirn weiss, warum alles Leben leuchtet und was Quantenphysik damit zu tun hat.
Wie ist es zu sterben? Was passiert in unserem Gehirn, was mit unserem Körper? Es gibt Menschen, die es
Am schweren Ende des Periodensystems
Die Suche nach unbekannten, super schweren Elementen ist «Chemie am Limit» und ist nur möglich mit riesigen Teilchenbeschleunigern. Es ist klassische Grundlagenforschung mit unbestimmtem Ausgang – gibt den Forschenden aber einen Blick in eine wunderliche Welt.
Sie heissen zum Beispiel Flerovium, Hassium und Copernicum. Sie gehören zu den schwersten Elementen die man kennt, ganz am Ende des Period
Das aufgeschobene Ende: Wo die Longevity-Forschung sich hinbewegt
Langlebigkeit war schon immer ein Thema mit grossem Hype. Heute aber ist er sichtbarer, öffentlicher, schlagzeilenträchtiger. Und verbunden mit sehr viel Geld. Was sagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dazu, die selbst auf dem Gebiet forschen oder die Entwicklungen aufmerksam verfolgen?
Superreiche aus dem Silicon Valley schlucken unzählige Pillen mit dem Wunsch, dem Tod ein Schnippchen
Das Ende des Westens? - Wie Trump die Wissenschaft angreift
Es dauert Anfang Jahr nur Tage bis klar ist: Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst und streicht massiv Gelder für Forschung und Wissenschaft. Wie tief greift diese Krise? Und was führt wieder raus?
Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst mit ihrer Ankündigung. Massiv werden Gelder für Forschung gestrichen und Organisationen und Institutionen radikal umgebaut, verkleinert oder ganz geschlossen.
Betroff
Das (vermeintliche) Ende der Welt
Die Geschichte davon, wie eine Naturkatastrophe drei sehr unterschiedliche Männer zusammenbringt - und diese ein altes Rätsel lösen.
Der Klimaphysiker Michael Sigl erforscht das Klima auf der Erde zu längst vergangenen Zeiten. Walter Bersinger verbringt seit seiner Pension viel Zeit mit einem privaten Recherche-Projekt, das sich um die Schweiz-Reisen eines seiner Lieblings-Komponisten dreht.
Der
Das stille Ende: Warum die Wildbienen in der Schweiz verschwinden
Über 600 Wildbienenarten gibt es in der Schweiz. Aber fast die Hälfte der Arten steht auf der roten Liste und zehn Prozent aller Wildbienenarten sind bereits ausgestorben. Was lässt sich - zumindest im eigenen Garten - dagegen tun?
Die beliebten Wildbienen-Hotels sind zwar grossartig, um Wildbienen im eigenen Garten zu beobachten, aber in den meisten Fällen bringen sie für den Naturschutz nicht v
Das Ende der Wirbelsäule - warum der Mensch keinen Schwanz hat
Hunde, Katzen, Schweine oder Ratten haben einen, und auch die meisten Affen sind damit ausgestattet: einem Schwanz. Uns Menschen aber und unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, fehlt dieses tüchtige Teil am hinteren Ende.
Die menschliche Wirbelsäule endet in einem kurzen Steissbein, ein zusammengestauchter Rest früherer Schwanzknochen. Man weiss heute, dass das Gen, das bei allen Säugeti
Wie Naturkatastrophen die Schweizer Landschaft prägen
Die Gegend von Blatten ist seit dem Bergsturz völlig verändert. Bergstürze, aber auch Hochwasser, Gletscher, ja sogar Vulkane, prägen unsere Landschaft. Wie eigentlich? Und wo? Eine Reise durch die Schweiz mit geschärftem Blick für Naturereignisse.
Nach dem Bergsturz von Blatten ist klar: Diese Gegend wird nie mehr aussehen wie zuvor. Bergstürze, aber auch Hochwasser, Gletscher, Murgänge, ja soga
Kitzeln und kitzlig sein – ein Rätsel für die Wissenschaft
Seit tausenden Jahren fragen sich Philosophen und Naturwissenschaftlerinnen: warum sind wir kitzlig? Warum vor allem an gewissen Stellen? Und warum können wir uns nicht selbst kitzeln? Vermutungen gibt es viele, eindeutige Antworten aber kaum.
Noch immer verblüfft das Phänomen Kitzeln – in der Fachsprache Gargalesis – die Wissenschaft. Denn obwohl es trivial klingt, und ein Gefühl ist, dass die m
Das Auto der Zukunft - was uns da erwarten könnte
Kommen jetzt die autonomen Fahrzeuge bald, die "Roboterautos"? Und womit fahren wir in Zukunft, ist das tatsächlich elektrisch? Und wann kommt sie, die Superbatterie?
In einigen US-Städten fahren schon hunderte von Robotertaxis - ein Szenario, das bei uns so noch nicht möglich ist. Was allerdings seit kurzem erlaubt ist: Auf der Autobahn das Steuerrad loslassen bei entsprechend ausgerüsteten Fahr
Unsere Persönlichkeit - wie wir sind und anders werden
Warum eigentlich ist meine Persönlichkeit so wie sie ist? Sitzt sie in meinen Genen oder hat die Umwelt mich zu dem gemacht, was ich bin? Das fragt sich der Mensch seit Jahrtausenden. Heute kann die Wissenschaft da einiges dazu sagen. Natürlich ist alles wie immer viel komplizierte als wir denken.
Mit 30 ist noch lange nicht Schluss. Lange galt: Die Persönlichkeit entwickelt sich bis ins junge Er
Hitlers willige Ärztinnen
Bei den Verbrechen während des Dritten Reichs spielte die Ärzteschaft eine zentrale Rolle. Das war keine reine Männersache. Auch Ärztinnen stellten sich willig in den Dienst des NS-Regimes.
Im Dritten Reich begingen die Nazis im Namen der von ihnen propagierten «Rassenhygiene» schreckliche Verbrechen: Massensterilisationen von Menschen, die als «genetisch minderwertig» galten; die systematische T
Queere Tiere und Sex im Tierreich
Sex bei den Tieren dient der Fortpflanzung – so lernen wir es im Biologie-Unterricht. Aber seien wir mal ehrlich, wer hat nicht schon gesehen, wie sich junge Munis oder Schafe gegenseitig besteigen? Auch Biologinnen und Biologen beobachten das seit mehr als hundert Jahren.
Aber lange haben sie homosexuelles Verhalten verschwiegen, oder als abnormal bezeichnet. Mit dem gesellschaftlichen Wandel is
Ein harter Schlag für die Seele
Die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit psychischen Problemen steigt seit Jahren. Mit dem Beginn der Corona-Pandemie schossen die Zahlen der Jugendlichen mit Depressionen, Angststörungen oder Stress-Symptomen noch einmal in die Höhe. Wie sieht es heute aus - fünf Jahre danach?
Als sich vor fünf Jahren das Corona-Virus auf der ganzen Welt ausbreitete, brachen viele junge Menschen psyc
Rekordviele Raketen im Weltraum
Es starten so viele Raketen wie noch nie und es werden jedes Jahr mehr. Der Mehrverkehr im All erhöht nicht nur das Risiko für Weltraumschrott, sondern es gibt auch zunehmend Hinweise auf Umwelt- und Klimaveränderungen.
So viele Raketenstarts wie heute hat die Welt noch nie gesehen. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Den Takt gibt SpaceX vor; das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk deckt bisher
Die Freiheit der Wissenschaft - und ihre Grenzen
Forschung und Wissenschaft geniessen grundsätzlich eine sehr grosse Freiheit. Doch vor 50 Jahren bekamen es einige Forschende mit der Angst zu tun, dass ihre Forschung gefährlich werden könnte. Diese Angst führte zu einem legendären Treffen im kalifornischen Asilomar.
Vor 50 Jahren erlebte die Wissenschaft ein Novum: die Forschenden aus der damals noch neuen Forschungsrichtung Gentechnik erlegten
Nylon – hart im Nehmen und auch nach 90 Jahren noch erotisch
Der Nylon-Day war so etwas wie das Apple-iPhone-Event der 1940er Jahre. Heute ist Nylon überall – am Damenbein und am Meeresboden.
Der 15. Mai 1940 war der Tag, an dem das elastisch.strapazierbare Nylon erstmals als Strumpf zu haben war. Der Run auf die Strümpfe, die Nacktheit vortäuschten als diese noch tabu war, war enorm. Die US-Amerikanerinnen kamen als erste an die strumpfgewordene weltweit
RNA - drei Buchstaben für eine neue Medizin
Die Corona-Impfung hat mRNA bekannt gemacht. Doch in der Ribonukleinsäure RNA steckt noch sehr viel mehr: Die drei Buchstaben hätten das Zeug, die Medizin von Grund auf zu verändern. Zum Beispiel als Medikamente für seltene Erbkrankheiten.
Jasmin Barman hat ein seltene Krankheit, die sie als Biologin selber erforscht: Porphyrie. Porphyrie ist ein Erbleiden, das den Körper extrem lichtempfindlich
Beton: Vom Klimakiller zum Klimaretter?
Der Bau verursacht einen grossen Teil unserer CO2-Emissionen. Alleine der Beton ist verantwortlich für etwa 8 Prozent des weltweiten Ausstosses. Doch es gibt Wege, um das zu ändern und Schweizer Forschende sind da vorne mit dabei.
Bereits heute gibt es dank Schweizer Herstellern grüneren Zement, der 30 bis 40 % weniger CO2-Emissionen verursacht. Und durch den Einschluss von Kohle lässt sich die C
Neues Salz für die Suppe
Die Schweiz braucht neue Salzquellen. Die jetzigen Abbaugebiete sind bald erschöpft. Nun wollen die Schweizer Salinen zu neuen Salzvorkommen vorstossen und diese für die Salzgewinnung erschliessen. Woher stammt unser Salz überhaupt?
Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der deutsche Geschäftsmann Carl Christian Friedrich Glenck unter dem Boden von Muttenz BL ein mächtiges Salzlager. Der Fund begr
Podcast Kopf voran – Adieu. Willkommen SRF Wissen!
Nach 103 Folgen ist Schluss. Der Wissenschafts-Podcast Kopf voran ist Geschichte. SRF Wissen ist die Zukunft.
Fünf Jahre lang hat die SRF-Wissenschafsredaktion verpodcastet, was die Wissenschaft hergab. Und was wir spannend, hintergründig, wichtig und gelegentlich auch kurios fanden. Von Sex bis Scheisse, von 5G bis Schnee, von geflüchteten Wissenschaftlerinnen bis zu gerissenen Kreuzbändern, aus
HIV: neue Medikamente und Hoffnungen - aber zäher Kampf
Dieses Jahr gab es gute Nachrichten zu HIV: Ein neues Medikament schützt mit zwei Spritzen pro Jahr zuverlässig vor Ansteckung. Wie ist aktuell die Situation rund um HIV und Aids? Die Fortschritte sind enorm, aber die Zahlen auf Null zu bringen bleibt zäh, auch in der Schweiz.
Das Fachmagazin Science kürt ein HIV-Medikament zum Durchbruch des Jahres 2024: Lenacapavir. Es muss nur alle sechs Monat
Der Berg rutscht: Wie gross ist die Gefahr in Brienz?
Erneut musste das Dorf Brienz in Graubünden evakuiert werden. Die rutschenden Felsmassen des Berges drohen das Dorf zu zerstören. Doch wie realistisch ist dieses Szenario? Und lohnt sich der riesige Aufwand, der betrieben wird für die Rettung des Dorfes?
Fernsehjournalist Simon Joller begleitet den Berg und das Dorf seit mehr als fünf Jahren. Für SRF hat er vier «Einstein» - Sendungen zum Thema p
Der Mensch besteht aus Krieg und Frieden
Eigentlich wollen wir gar nicht und tun es doch immer wieder. Kriege zu führen scheint zur Natur des Menschen zu gehören. Doch Krieg muss nicht sein. Menschen können auch ganz gut ohne. Während der ersten 99% der Evolution der Menschheit gab es ihn nämlich nicht.
Gewalt ist zwar alt, aber Krieg ist neu. Der Krieg kam erst mit der Sesshaftigkeit in unsere Welt. Als es möglich wurde, Besitz anzuhäu
Wie Römer mit Sandalen und Wurfgeschossen die Schweiz eroberten
Ja, sie spinnen, die Römer. Aber erfolgreich. Als sie sich vor 2'000 Jahren Germanien unter den Nagel reissen wollen, stehen ihnen die Schweizer Alpen, die Räter und die Helvetier im Weg. Es kommt zu einer grossen Schlacht.
Mit Sandalen an den Füssen und 40 kg Rüstung und Gepäck auf dem Buckel überqueren sie die Alpen und werden auf der anderen Seite vom Stamm der Räter empfangen. Die haben Wind
Stopp dem Artensterben: Was die Weltgemeinschaft tut
Global gesehen ist etwa ein Viertel der untersuchten Tier- und Pflanzenarten bedroht. Bis zu einer halben Million Arten, dürften innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben, schätzen Experten.
In Kolumbien trifft sich derzeit die Weltgemeinschaft an der 16. UNO-Biodiversitätskonferenz. Was tut sie gegen das massive Artensterben? Wie werden die bisherigen Rezepte umgesetzt. Und wo steht die Schwe
Nobelpreise: Was passiert hinter den Kulissen unserer Redaktion?
Während der Nobelpreiswoche ist auf der SRF Wissenschaftsredaktion nichts wie sonst. Alle stehen unter grossem Zeitdruck - und müssen mehr denn je an einem Strang ziehen. Bei Kopf Voran schauen wir diese Woche hinter die Kulissen des Nobelpreisfiebers auf unserer Redaktion.
Mehr als Krach: wie Lärm uns krank macht
Strassenverkehr, Fluglärm, Baustellen: Lärm ist im Alltag dauerpräsent. Und: Er schadet der Gesundheit. Dabei gäbe es Möglichkeiten, Lärm zu reduzieren, sagt der Epidemiologe Benedikt Wicki.
Lärm wird wissenschaftlich definiert als «ungewollte und/oder gefährliche Geräusche». Doch diese Definition greift zu kurz: Wer ständig Lärm ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkranku
Gesundheitsmythen: Ist ein Glas Rotwein am Tag gesund?
Rotwein ist gesund, Spinat enthält viel Eisen und nach dem Essen sollte man zwei Stunden warten, bevor man in der Badi schwimmen geht. Gesundheitsmythen, die eigentlich längst widerlegt sind, begnegnen uns im Alltag immer wieder. Woher kommen die Mythen? Und warum halten sie sich so hartnäckig?
Anatomie: Ärztin tastet mit uns von Kopf bis Fuss
Das meiste was in unserem Körper geschieht, bleibt uns verborgen. Einiges aber können wir von aussen ablesen, indem wir unseren Körper ertasten. Das machen wir in dieser Folge zusammen mit der Ärztin Elisabeth Kappos.
Kappos ist plastische und rekonstruktive Chirurgin am Universitätsspital Basel. Sie hat sich auf die Wiederherstellung der weiblichen Brust nach Brustkrebs, sowie die supermikrochir
Heisse Kernfusion – wie man die Sonne auf die Erde holt
Wenn Atomkerne miteinander verschmelzen, wirds heiss. Zum Beispiel auf der Sonne. Da liegt es nahe, die Kernfusion auch auf der Erde als klimafreundliche Energiequelle zu nutzen. Seit Jahrzehnten wird daran gearbeitet. Gelungen ist es noch nicht.
Das grösste Kernfusionsprojekt steht in Südfrankreich: Am Forschungszentrum Iter forschen die weltweit führenden Nationen, um gemeinsam den Durchbruch i
Heisse Konflikte
In weit über hundert Konflikten weltweit lassen Menschen Waffen sprechen. Neun dieser Konflikte haben die Dimension eines Kriegs. 2023 war eins der blutigsten Jahre seit dem 2. Weltkrieg. Mit dem Krieg in Gaza und Sudan haben sich zwei eingefrorene Konflikte erneut erhitzt.
Konflikte haben Muster – so überwältigend chaotisch sie erscheinen mögen. Sie beginnen mit vielen Unbekannten, verlaufen nie
Heisse Himmelfahrt
Die Erfinder des Heissluftballons sind 1783 die Gebrüder Montgolfier aus Frankreich. Sie sind die ersten, die Menschen in den Himmel heben – ein riesiges Ereignis.
So gross die Euphorie zu Beginn doch ist, so tief ist danach der Fall: Der Heissluftballon bekommt direkt Konkurrenz und wird vom Gasballon verdrängt. In der Folge stellen die Gasballone Weltrekorde auf und helfen die Atmosphäre zu erf
Blitze – heiss und gefährlich
Im Sommer, wenn Gewitterwolken sich auftürmen, sieht man sie wieder herabzickzacken, die Starkströme der Natur.
Ein Blitz ist Tausende mal stärker als der Strom aus der Steckdose und Zehntausende Grad heiss. Diese Wucht an Energie kann Menschen treffen. Das Erstaunliche dabei: Die meisten Getroffenen überleben. Wie ist das möglich? Was sind typische Blitz-Verletzungen? Und was wird geforscht, um
Heisse Schlitten – vom Porsche zum Mini-E-Auto
Fast kein anderes Land in Europa hat so viele stark motorisierte Autos wie die Schweiz. Doch die vielen heissen Schlitten sind massgeblich verantwortlich für die Erhitzung unseres Klimas.
40% des CO2-Ausstosses in der Schweiz stammen von diesen Verbrennungsmotoren. Was also tun? Es reicht nicht aus, den SUV-Fahrzeugpark zu elektrifizieren, die Autos müssen auch deutlich schrumpfen, um das Klimazi
Schweizer Stahl – ein «heisses Eisen»
Bei 1600 Grad wird im Stahlwerk Gerlafingen Stahlschrott verkocht und recycelt. Stahl Gerlafingen will grüner werden, musste aber kürzlich Stellen abbauen. Es ist das jüngste Kapitel einer Erzählung, die in der Schweiz einen einzigartigen Platz einnimmt: die Geschichte der von Roll'schen Eisenwerke.
Von Roll kennen alle: Jeder Dolendeckel, jedes Schachtgitter in der Schweiz wurde in der ehemals g
Die vergessenen Toten
Bis heute ist unklar, welchen gesundheitlichen Preis die Corona-Pandemie in der Schweiz gefordert hat.
Wer bei der Weltgesundheitsorganisation nachschaut, wie viele Menschen in der Schweiz an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, findet folgende Zahl: 14'200.
Doch diese Angabe stimmt nicht. Bis Ende 2022 haben mindestens 19'000 Menschen ihr Leben durch SARS-CoV-2 verloren. Diese höher
Ozempic: Welche Kräfte schlummern im Medikament der Stunde?
Das Diabetes-Medikament Ozempic hat in den vergangenen Monaten Promi-Status erreicht. Denn der darin enthaltene Wirkstoff Semaglutid soll die Kilos (auch bei Menschen ohne Diabetes) schnell purzeln lassen. Doch in Semaglutid soll noch mehr Potenzial stecken. Nur: Stimmt das wirklich?
Kommt bald das Laborfleisch?
In Labors und Start-Up Firmen wird bereits Fleisch im Reagenzglas gezüchtet. Wird das der Burger der Zukunft? Und auch an vielen weiteren Lebensmitteln wird getüftelt: Fisch, Avocado, Schoggi und sogar Käse – alles aus dem Labor.
Vor rund 10 Jahren wurde vor laufender Kamera der erste im Labor hergestellte Burger verkostet.
Hergestellt wurde er aus Zellkulturen – also einem kleinen Stück Muskel v
Rohstoffe aus der Tiefsee: Kommt das gut?
In 1000en Metern Tiefe liegen sie einfach so auf dem Meeresgrund: Faustgrosse Knollen, zusammengesetzt aus Metallen wie Eisen, Kupfer, Kobalt, Mangan und Nickel. Sind sie die Lösung für unser Rohstoff-Problem?
Mehrere Staaten planen sie abzubauen, die Knollen in der Tiefe, etwa Japan, China oder Norwegen. Doch was ein Abbau für das noch weitgehend unbekannte Ökosystem in der Tiefsee bedeutet, ist
Wie Peter Higgs ein Teilchen entdeckte, das niemand sah
Peter Higgs sagte das Higgs-Teilchen voraus, welches Elementarteilchen ihre Masse gibt. Wie kann man ein Teilchen voraussagen, das niemand sieht und wie arbeitet eigentlich ein theoretischer Physiker?
Peter Higgs sagte 1964 ein mysteriöses Feld und ein dazugehöriges Teilchen voraus und löste damit ein Problem - zumindest in der Theorie. Ein halbes Jahrhundert später wurde dieses Higgs-Teilchen a
Das regulierte Cannabis
Der Zürcher Pharmakopsychologe und Drogen-Experte Boris Quednow ist klar dafür, Cannabis zu entkriminalisieren. Gleichzeitig betont er: Regelmässiges Kiffen ist nicht harmlos, weder bei Jugendlichen noch bei Erwachsenen.
Cannabis ist sozusagen in aller Munde: Seit dem 1. April ist Cannabis in Deutschland legalisiert – oder zumindest zum Teil legalisiert –, in der Schweiz laufen in diversen Städte
Wann kippt das Klima?
Sie erregen Aufmerksamkeit und machen Angst: Kipppunkte im Klimasystem. Immer wieder erscheinen Studie, die ein düsteres Bild zeichnen: Wenn die Atlantikzirkulation kollabiert, zu der auch der Golfstrom gehört, würde es in Mitteleuropa einige Grad kälter.
Im Amazonas wiederum würde sich die Regen- und Trockenzeit umkehren. Der Amazonas würde darauf seinen eigenen Kipppunkt überschreiten und aus
Dopamin-Fasten – wenns so einfach wäre…
Dopamin muss derzeit für vieles hinhalten – den einen gilt es als Glückshormon, den andern als Suchtstoff.
Dopamin macht uns weder süchtig noch glücklich. Der Botenstoff, der in unserem Hirn Nachrichten verbreitet, hat an allen möglichen Orten seine Hände im Spiel. Simpel gestrickt ist er also nicht. Und er lässt sich auch nicht wegfasten. Zum Glück.
Denn Dopamin ist sowas wie die chemiegeworden
Lebendige Gebärdensprache
Wussten Sie, dass es nicht nur eine, sondern weltweit über 300 Gebärdensprachen gibt? Oder: dass sich Briten und Amerikaner in Gebärdensprache nicht verstehen?
Die Sprache der Gehörlosen hat sich anders entwickelt als die Lautsprache, doch sie ist geradeso lebendig – und für die Gehörlosen-Community nichts weniger als eine Kultur, mit eigenem Rap, Theater, Humor.
In der Schweiz steht zurzeit di
Vom Bürogummi zum Praktiker: Fortunat Joos lernt Eisbohren
Soeben ist er zurückgekommen aus der Antarktis: Der Berner Physiker Fortunat Joos war zum ersten Mal im ewigen Eis und hat geholfen, aus einer Tiefe von bis zu 1,8 Kilometer Eisbohrkerne zu ziehen.
Anhand dieser Bohrkerne können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Klimadaten lesen, und zwar bald 1,5 Millionen Jahre zurück.
Normalerweise sitzt Fortunat Joos vor dem Computer und arbeitet
Der Lachs – warum die Rückkehr floppt
Zehntausende von Junglachsen sind in der Schweiz schon ausgesetzt worden. Sie sollen als kleine Fische den Rhein runterschwimmen. Später dann sollten sie als fast metergrosse Fische wieder den Rhein hochschwimmen, um in den Seitenarmen des Rheins zu laichen.
Unterhalb von Basel klappt das zum Teil schon. Seit 40 Jahren wird viel getan für die Rückkehr des Lachses – doch jetzt nimmt die Zahl der
Neu entdeckte Welten in unserem Sonnensystem
Neben den bekannten Planeten werden weit draussen, in den Aussenbezirken unseres Sonnensystems, laufend neue Welten entdeckt.
Es sind Zwergplaneten, kleiner als unser Erdmond, umgeben von winzigen Monden, einzelne vermutlich sogar mit unterirdischem Ozean, in dem Leben denkbar wäre – und dies bei Aussentemperaturen von minus 200 Grad! Nicht zuletzt dreht in der frostigen Kälte vielleicht sogar ei
Long Covid: Komme ich da je wieder raus?
Fatigue, Kurzatmigkeit, kognitive Einschränkungen: Unzählige Menschen weltweit leiden an Long Covid, auch in der Schweiz. «Wen es trifft, den trifft es hart und unvorbereitet», sagt die Basler Neurologin und Chefärztin Margret Hund-Georgiadis. Doch es gibt auch Hoffnung.
Rund 5 Prozent aller Personen, die sich je mit dem Coronavirus angesteckt haben, sind von Long Covid betroffen. Manche so schwe
«Soziales Verhalten oder warum Teilen sich lohnt»
Ratten tuns, Fledermäuse und Buntbarsche tuns und auch der Mensch machts: Viele Tierarten teilen und helfen einander. Altruismus hat sich im Verlauf der Evolution bewährt und als eine Form sozialen Verhaltens durchgesetzt.
Selbstlos ist die Grosszügigkeit aber nicht. Aber sie macht das Zusammenleben angenehmer und berechenbarer.
Barbara und Michael Taborsky sind privat und beruflich ein Paar. Si
Soll ich einen Embryo verschenken dürfen?
Bei der künstlichen Befruchtung bleiben meist menschliche Embryonen übrig. Sie dürfen - nur mit Zustimmung der Eltern - für die Stammzellenforschung verwendet werden. Die Embryonen anderen unfruchtbaren Paaren zu spenden jedoch ist verboten. Ist das noch zeitgemäss?
Grundsätzlich wäre es möglich, dass Eltern überzählige Embryonen an andere Eltern mit Kinderwunsch verschenken. Was spricht dafür –
Meteoriten – wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt
Auf dem Twannberg oberhalb von Biel ist ein tonnenschwerer Meteorit abgestürzt. Eine Leuchtspur heller als die Sonne und heftige Explosionen waren am Himmel zu sehen. Meteoritenjäger und Forscher aus Bern haben unterdessen über 2000 Trümmerteile geborgen – von diesem Ereignis vor 160 000 Jahren.
Sie suchen aber auch in der Wüste von Oman, im Westen der arabischen Halbinsel. Dort fanden sie sogar
Roboter lernen immer schneller – und wir von ihnen
Roboter sind heute bereits überall. In der Industrie, im Haushalt als Staubsauger und gar Roboterhunde und sogar in der Pflege mittlerweile. Und für Forscher sind sie spannende Tools um mehr darüber zu erfahren, wie denken und lernen funktioniert.
Dafür bauen sie zum Beispiel einen Roboter, der wie eine Ratte Schnurrhaare hat, ausserdem Augen und ein rudimentäres Gehirn, das dem einer Ratte nache
Was Mikroplastik für unsere Gesundheit bedeutet
Kleinste Plastikteilchen sind in der Umwelt allgegenwärtig und landen auch im menschlichen Körper. Was weiss die Forschung über mögliche Effekte?
Immer mehr Studien finden Mikroplastik an immer mehr Orten: Auf dem Mount Everest, in der Tiefsee, aber auch in Honig, in Bier, in Fisch und in der Luft. Das heisst: Wir Menschen essen und trinken Mikroplastik und atmen es ein. Und ein Teil davon schein
Tiere stecken Menschen an – und umgekehrt
Bei Corona waren es vermutlich Fledermäuse, beim Denguefieber sind es Mückenarten, welche die Krankheit übertragen. Krankheitserreger wechseln zwischen Tier und Mensch und verändern sich stetig weiter. Deshalb macht es Sinn, Tier- und Menschenkrankheiten gemeinsam zu betrachten.
One Health nennt sich dieser Ansatz. Irène Dietschi kommt eben zurück von der Elfenbeinküste, wo sie ein One-Health-Pr
Klimawandel: Schneller als gedacht?
Noch nie hatte es so wenig Meereis in der Antarktis. Noch nie war das Mittelmeer so warm. Ein Rekord jagt den nächsten – auch dieses Jahr wieder.
Sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu vorsichtig in ihren Aussagen, haben sie die Folgen des Klimawandels unterschätzt? Oder gibt es auch solche die übertreiben? Und welche Rolle spielen dabei die Journalistinnen und Journalisten?
«Kopf
Wenn der Sex kommt
Wer tuts mit wem, wie, wo und warum zum ersten Mal? Sind Jugendliche von heute frühreif, oversexed und digital zugemüllt von Pornografie und Sexting? Die Sexualität von Jugendlichen bedient viele Vorurteile. Aber die Realität ist anders.
Nämlich gar nicht so anders als früher. Manches ist hinzugekommen, vieles aber gleichgeblieben: der Zeitpunkt, Fragen, die Freude, der Frust und die Lust. Es war
Der erste moderne Stausee
Europas erster moderner Stausee – mit beeindruckender Betonstaumauer - ist in der Schweiz entstanden, 1872 am Fuss der Stadt Fribourg. Heute gehört diese Stauanlage immer noch zu den weit über 1000 aktiven Stauseen der Schweiz. Im Schnitt sind diese Anlagen 70jährig.
Wie sicher sind sie noch? Wie naturverträglich? Und: Wie viele weitere braucht bzw. verträgt es noch?
«Das erste Mal»: Sommerseri
Die ersten Mikroskope
Ende des 17. Jahrhunderts haben die ersten Forscher Mikroskope gebaut - und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Alles, was ihnen vor die Linse kam, war neu und aufregend.
«Es war eine gute Zeit, um Wissenschaftler zu sein», sagt Keith Moore, Archivar der Royal Society in London. Er meint die Zeit um 1660, als 12 Wissenschaftler in London sich zusammentaten und die Royal Society gründeten, di
Die erste Atomspaltung in der Schweiz
- oder: «Das blaue Leuchten». Nach Versuchen auf dem Labortisch in den 1930-er Jahren wollte es nicht gelingen, die neue Technik in der Schweiz nutzbar zu machen. Es brauchte die US-amerikanischen Reaktoren, um im grösseren Stil die Kernenergie zu studieren und zu nutzen.
Nach langem Warten war es im Jahr 1955 endlich so weit: An der Konferenz «Atoms for Peace» der Vereinten Nationen in Genf wurd











